Bassumer Brandbekämpfer vergeben einmal im Jahr einen besonderen Pokal

Feuerwehrfrau 2014: Nina Witte

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Zugführer Andreas Kleinert (l.), der stellvertretende Kreis-Sicherheitsbeauftragte Heino Schlottmann (2.v.l.) und der stellvertretende Bassumer Ortsbrandmeister Fred Könemann (r.) zeichneten Nina Witte als „Feuerwehrfrau des Jahres“ aus.

Von Heiner Büntemeyer. BASSUM

Sie war Mitglied der Wettbewerbsgruppe, gehörte zum Organisationsteam bei der Knochenmarkspende-Aktion, engagierte sich bei der Bürgersammlung, ist als Schriftführerin Mitglied im Ortskommando und zeigte eine sehr gute Dienstbeteiligung.

„Darüber hinaus ist sie charmant, hilfsbereit und freundlich“, fügten der stellvertretende Ortsbrandmeister Fred Könemann und Heino Schlottmann hinzu.

Schlottmann hatte vor drei Jahren angeregt, in jedem Jahr einen „Feuerwehrmann des Jahres“ mit einem Riesenpokal zu ehren. Damit sollte ein weiterer Anreiz für eine aktive Dienstbeteiligung geschaffen werden.

Erster Pokalgewinner war Ingo Leymann, im vorigen Jahr gewann Carsten Schwemme den Pokal, und in diesem Jahr gibt es zum ersten Mal eine „Feuerwehrfrau des Jahres“, denn die Wahl fiel auf Nina Witte.

Die meisten Aktiven rücken mittlerweile aus den Jugendfeuerwehren in den Dienst. Sogenannte Quereinsteiger werden immer seltener, aber Nina Witte ist eine.

Sie hatte in Ringmar Freizeitgestaltung ausprobiert, betrieb Sport, wurde Mitglied im Schützenverein, doch bei der Freiwilligen Feuerwehr fühlte sie sich am besten aufgehoben.

Mit 16 Jahren trat sie der Feuerwehr Ringmar bei und wurde dort zur Feuerwehrfrau ausgebildet. Sie erwarb die Leistungsspange und nahm an Maschinisten-, Truppführer-, Atemschutz- und Funker-Lehrgängen teil. „Der Liebe wegen“ wechselte sie in die Freiwillige Feuerwehr Bassum, wo sie sich ebenfalls sehr wohl fühlt.

Über die Vergabe des Pokals entscheiden der Ortsbrandmeister, sein Stellvertreter, die Zugführer sowie der Kreis-Sicherheitsbeauftragte und Initiator Heino Schlottmann. „Die Entscheidung für Nina fiel ganz schnell und einstimmig“, berichtete er.

Nina Witte war überrascht und freut sich natürlich über diese Auszeichnung.

Während der Jahres-Abschlussfeier wurden die Kriterien für die Pokalvergabe bekanntgegeben. „‚Die hast du auch alle erfüllt‘, habe ich noch überlegt, aber nie daran gedacht, dass ich gemeint sein könnte“, erinnert sie sich an die gelungene Überraschung.

Natürlich macht sie auch 2015 „volle Pulle“ weiter und hat sich bereits für einen Lehrgang in Technischer Hilfe in der Feuerwehrschule Loy angemeldet. Außerdem übernimmt sie den Posten einer stellvertretenden Gruppenführerin.

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