Arbeitsgruppe berät über Konzepte in Bassum

Wenn aus Stiftspark und Naturbad „Auewiesen“ werden

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Das Naturbad soll nach Vorstellung der Arbeitsgruppe „Sport, Freizeit, Kultur und Tourismus“ mit dem Stiftspark sowie dem Freizeit- und Bewegungsplatz verknüpft werden.

Bassum - Von Julia Kreykenbohm. Die Sonne scheint, die ganze Familie hat Lust, sich an der frischen Luft zu bewegen. Sie suchen einen Ort, wo für die Kleinen, für Jugendliche, Eltern sowie Oma und Opa etwas dabei ist – und man im Anschluss an Spiel und Sport vielleicht noch eine Kleinigkeit essen kann. In Bassum könnte dieser Ort den Namen „Natur- und Freizeitpark Bassumer Auewiesen“ tragen.

In der Vision, die die Mitglieder der Arbeitsgruppe „Sport, Freizeit, Kultur und Tourismus“ des Stadtentwicklungsprozesses auf ihrer Sitzung gemeinsam entwarfen, könnte dieser Freizeit- und Bewegungsplatz für alle Generationen mit dem Stiftspark und dem Naturbad verknüpft sein. Sportgeräte für Jung und Alt, Spielgeräte für die Kleinen und eine Boule-Bahn könnten dort stehen.

Und wenn zwischendurch der Hunger kommt, gehen die Besucher in den Gastronomiebereich des Naturbades, der dann natürlich ausgebaut und das ganze Jahr geöffnet sein müsse. „Die Besucher sollten dort einkehren können, ohne Eintritt für das Bad zu zahlen“, lautete ein Vorschlag aus der Gruppe. Auch der geplante Campingstellplatz könnte mit dem Ensemble Stiftspark-Naturbad verknüpft werden, das am Dienstagabend von Detlev Block „Natur- und Freizeitpark Bassumer Auewiesen“ getauft wurde. Ein erster Arbeitstitel für ein Projekt, das als Vorschlag an die Lenkungsgruppe gehen wird.

„Der Stiftspark ist ein wunderbares Naherholungsgebiet“, erklärte der Erste Stadtrat Norbert Lyko. Es sei nur folgerichtig, vorhandene Strukturen zu nutzen und auszubauen. Die Begeisterung in der Arbeitsgruppe für das Projekt war spürbar und viele Mitglieder erklärten, auch künftig an der Entwicklung mitwirken zu wollen.

Bedarf an Angeboten wird abgefragt

In dem Zusammenhang von neuen Sport- und Freizeitangeboten für Nicht-Vereinsmitglieder kam auch die Idee auf, Soccer-, Basketballplätze und eventuell eine Skaterbahn zu schaffen. „Werden Skaterbahnen denn noch genutzt?“, hakte ein Mitglied der Gruppe nach. Moderatorin und Kämmerin Anke Schulz erklärte, dass zunächst einmal der Bedarf abgefragt werde, bevor man ein Angebot schaffe. „Wir stellen nicht einfach irgendwo solch einen Platz hin, wenn er gar nicht gewünscht wird.“

Ein weiterer Auftrag, den die Arbeitsgruppe an die Lenkungsgruppe geben wird, lautet, die Vielzahl an Freizeitangeboten besser bekannt zu machen. Dazu könnten Display-Tafeln an bestimmten Punkten aufgestellt werden, an denen die Menschen bequem abrufen können, was an diesem Tag in Bassum los ist. Das sei nicht nur für Einheimische, sondern auch für Touristen interessant. Susanne Vogelberg sprach sich dafür aus, vorher ein Konzept zu erstellen und sich mit Experten zu beraten, damit die Tafeln auch an den richtigen Plätzen stehen.

Der Rat entscheidet am 8. Mai

Den Vorschlag, Theaterstücke über mittelalterliche Gerichtsverhandlungen an der Freudenburg zu veranstalten, gefiel den Mitgliedern der Arbeitsgruppe ebenfalls. Bisher würden dort nur Musicals aufgeführt. „Es wäre gut, das Kulturangebot zu erweitern und eine weitere Highlight-Veranstaltung zu schaffen“, hieß es aus der Gruppe. Man müsse dafür mit den Akteuren sprechen.

Jens Dietrich berichtete noch von seiner Idee, sowohl Einheimische als auch Gäste stärker auf die schöne Umgebung und die ansprechenden Wanderwege in Bassum aufmerksam zu machen. Ungenutzte Flächen könnten mit Blühwiesen bepflanzt werden, Schilder auf Besonderheiten hinweisen, und so die Attraktivität der Wege steigern. Zu Fuß und mit dem Rad sollen die Menschen die Gegend erkunden und erleben. „Wir können mit der Natur wuchern“, so Dietrich.

Die übrigen Mitglieder zeigten sich angetan und erklärten, an dem „Natur-Kultur-Tourismus“ mitwirken zu wollen. Schulz und Lyko notierten diesen Vorschlag, dass die Stadt das Konzept unterstützen und Akteure finden soll, und reichen ihn nun an die Lenkungsgruppe weiter. Ob die Vorschläge umgesetzt werden, entscheidet am 8. Mai der Rat.

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