Neue Regelungen

In der Innenstadt und an der Klinik: Bassum verteilt wieder Knöllchen

Bassum - Viele Bassumer trauen ihren Augen kaum, finden sie in letzter Zeit wieder vermehrt Knöllchen auf den Windschutzscheiben ihrer Autos. Lange Zeit schien das Parken in der Stadt problemlos und ohne Konsequenzen möglich zu sein. Doch damit ist jetzt Schluss, auch wenn einige Autofahrer sich darüber ärgern, wie Bürgermeister Christian Porsch berichtet. Ein besonderer Streitpunkt liege im Bereich der Bassumer Klinik. „Während der Umbauarbeiten haben wir das etwas lockerer gesehen“, meint Porsch. Das sei jetzt vorbei. Doch auch die neuen Regelungen lassen freies Parken im Bereich des Krankenhauses zu.

An der Marie-Hackfeld-Straße sind die Parkmöglichkeiten deutlich erweitert worden, wir berichteten bereits. Die Parkplätze rund um die Klinik sind nur noch mit Parkscheibe zu benutzen. Alle anderen stehen frei zur Verfügung. Insgesamt gibt es rund 190 Plätze – für 70 brauchen Autofahrer eine Parkscheibe.

Die Idee dahinter: Auf den hinteren Plätzen soll in erster Linie das Personal parken. „Oder Besucher, die viel Zeit im Krankenhaus verbringen“, so Porsch. Die maximale Parkdauer in den übrigen Bereichen liege wochentags bei zwei Stunden.

Neue Parkbuchten für Taxen und Notarzt

Außerdem stehen drei neue Parkbuchten für Taxen und eine für den Notarzt zu Verfügung und zwar direkt vor dem Haupteingang der Klinik. „Taxifahrer sind da oft ziellos langgefahren und wussten nicht, wo sie anhalten dürfen“, berichtet Norbert Lyko, Erster Stadtrat.

Die dritte Änderung betrifft den Bereich vor der Apotheke. Dieser ist zum Aus- und Einladen gedacht, nicht zum Parken. „Halten, um jemanden abzuholen, ist für maximal drei Minuten erlaubt“, fügt Lyko hinzu.

Zu guter Letzt wurde die Haltestelle des Bürgerbusses an die Straße verlegt. Dort ist sie eindeutig gekennzeichnet. Lyko: „Das ist für alle Beteiligten eine Vereinfachung.“

Straße am Hallenbad Einbahnstraße

Auch in der Innenstadt gibt es eine Veränderung, die vielen gefallen dürfte. Die erlaubte Parkzeit mit Parkscheibe beträgt von nun an nicht mehr 30 Minuten, sondern eine Stunde, berichtet Hans-Jürgen Donner, zuständig für die Überwachung des ruhenden Verkehrs in der Stadt. „Auch dort haben viele gemeckert, weil sie ein Knöllchen bekamen, obwohl sie nur mal eben Brötchen holen wollten“, meint Porsch. Zudem sei die Veränderung auch wirtschaftlich betrachtet fortschrittlich, da die Kunden entspannter einkaufen könnten und die Geschäfte so besseren Umsatz machen. Solche Entscheidungen seien auch immer im Hinblick auf Eltern mit Kindern zu treffen. „Wir wollten ein Zeichen der Familienfreundlichkeit setzen“, betont Porsch.

Eine weitere Änderung sei Anfang des Jahres in Kraft getreten. Die Straße zum Hallenbad und Sportzentrum vom Bramstedter Kirchweg aus ist Einbahnstraße. „Die Autofahrer kamen sich ständig in die Quere.“ 

sil

Rubriklistenbild: © picture alliance / Fredrik Von E

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