45. Bassumer Silvester-Event verläuft ruhig und friedlich

650 Teilnehmer beim Marsch in den Stiftsfuhren

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Zwischen abgesägten Bäumen, Opfer des jüngsten großen Sturmes, drängelten sich die Silvestermarschierer, um Bratwürste und heißen Glühwein zu genießen.

Bassum - Von Berthold Kollschen. Schietwetter kann doch einen Bassumer nicht erschüttern, dachten sich zahlreiche Familien am Silvestermittag. Und so machten sich etwa 650 Teilnehmer auf den Weg in die Stiftsfuhren. Dort warteten wieder einmal die Schwerathleten mit Bratwurst und Glühwein. Am Nachmittag zog deren Chef Friedrich Ludwig ein positives Fazit: „Alles ist gut verlaufen, alle sind zufrieden und freuen sich schon jetzt auf den Silvestermarsch 2018.“

Der Platz war trotz des Regens gut begehbar, der Weg durch den Wald allerdings etwas gewöhnungsbedürftig.

Die 18 fleißigen Schwerathleten des TSV Bassum hatten ihr Schankzelt und ihre Grillstation am angestammten Platz aufgebaut. Ihr Arbeitsdienst begann bereits um zwölf Uhr mit dem Aufstellen der Hinweisschilder „Böllern verboten“.

„Wir können in diesem Jahr unseren Silvestermarschierern ein großes Lob aussprechen. Alle haben sich an die Anordnungen gehalten. Lediglich ein Böller war aus weiterer Entfernung zu hören“, so Rolf Hartmann, langjähriger Schwerathleten-Chef. Er hatte in diesem Jahr die Aufgabe, die Teilnehmer zu zählen. Er begrüßte die 14 Jahre alte Antonia als 100. Gast. Die 13-jährige Neele war Nummer 101. Die beiden kommen aus Bassum und waren erstmalig ohne ihre Eltern beim Silvestermarsch unterwegs.

Friedrich Ludwig begrüßt am Silvestertag die ersten Gäste in den Stiftsfuhren: Jonathan, Claus, Mila und Monika Saul aus Bassum.

„Obwohl wir lange in Bramstedt gewohnt haben, ist uns dieses tolle Silvesterevent nie bewusst gewesen“, sagte Jens Labatzki, der zusammen mit seiner Ehefrau und Hund Bo zum ersten Mal dabei war. Sie hatten sich Gudrun und Claus Lösche angeschlossen, die zum zweiten Mal teilgenommen hatten.

Die ersten, die in den Stiftsfuhren auftauchten, waren die vier Mitglieder der Familie Saul: Claus, Monika, Mila und Jonathan aus Bassum. „Wir essen hier immer zu Mittag, um anschließend im Familienkreis zuhause den Jahreswechsel zu feiern“, erzählte Claus Saul.

Bratwurtst und Glühwein verdient

Josef Meyer aus Binghausen war indes mit dem Fahrrad gekommen. „Ich bin schon 16 Kilometer gefahren, da kann man sich mal eine Bratwurst und einen Glühwein gönnen.“ Der 72-Jährige lobte: „Ist wirklich eine tolle Einrichtung hier, das macht am Silvestertag richtig Spaß.“

„Ich habe mir den Weg nach den Vorberichten in der Zeitung schlimmer vorgestellt“, so Enno Rodewald, der mit Elfriede Haltermann zum vierten Male teilgenommen hat.

Mit drei Kindern durch den Wald

Über Stock und Stein, so wie es Zeichner Lothar Liesmann in seiner unverwechselbaren Art dokumentiert hatte, ging es für die junge Familie Babic, die mit ihren drei Kindern und einem dreirädrigen Kinderwagen den Weg durch den Wald eingeschlagen hatte. Dennoch hatten sie immer noch gute Laune, als sie am Ziel angekommen waren.

Die meisten Wanderer hatten festes Schuhwerk und auch regenfeste Jacken an, sodass ihnen der zwischendurch leicht einsetzende Regen nichts ausmachte. Die Belohnung hatten schließlich alle vor Augen. Und zwar zu einem äußerst günstigen Preis: „Seit 17 Jahren haben sich unsere Bratwurst- und Getränkepreise nicht geändert“, gab Schwerathlet Frank Walter bekannt.

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