Bassum im Selbstversuch: Spielnachmittag beim Hallenbad

Großer Spaß im kleinen Bad

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Isabel, Eric und ihre Eltern hatten zusammen viel Spaß im Bassumer Hallenbad.

Bassum - Von Michael Walter. Zeugnisausgabe an den Schulen, Kurzferien bis übers Wochenende: Das Schwimmmeister-Team vom Bassumer Hallenbad hatte aus diesem Anlass für Mittwoch zum Spielnachmittag im Wasser eingeladen. Und das war für uns wiederum Anlass, einmal das Bad selbst zu testen – aus der Sicht der Zielgruppe.

Unsere Tester sind die Zwillinge Isabel und Eric aus Syke. Beide waren zwar schon ein paarmal im Bassumer Hallenbad, zuletzt aber im Kindergartenalter. Inzwischen sind sie so gut wie elf und können sich kaum noch an Details erinnern. Das Bad ist für sie also praktisch Neuland.

Schon auf dem Parkplatz macht die Cafeteria mit verführerischem Pommes-Duft auf sich aufmerksam. Doch unter Wahrung eiserner Selbstdisziplin lassen unsere Tester diesen Bereich buchstäblich links liegen. Vielleicht ein andermal…

Der Umkleidebereich: Isabel testet mit ihrer Mutter die Einzelkabinen, Eric mit seinem Vater die Sammelumkleide. Einstimmiges Urteil: Nichts zu beanstanden. Isabel: „Die Kabinen waren sauber und die Duschen waren schön.“ Eric ergänzt: „Auch die Toiletten waren in Ordnung. Aber wie in jedem Hallenbad sind da halt Pfützen auf dem Boden.“ Und die hinterlassen speziell bei den Jungs „ein ungewisses Gefühl“, wie Eric es ausdrückt. „Man weiß nicht, in was man da tritt.“

Der Beckenbereich gefällt Isabel: „Voll schön – und warm“, lautet das Urteil. Einziges Manko: An einer Dusche im Innenbereich scheint wohl der Abfluss defekt zu sein. „Das hat gestunken wie die Pest“, sagt Eric.

Das mit dem Übers-Wasser-Gehen hat Isabel schon ganz gut drauf.

Letztlich geht es in einem Bad aber nunmal ums Wasser. Und da kann Bassum bei Isabel und Eric richtig punkten. Es ist Warmbadetag. Unsere Tester spüren kaum einen Temperaturunterschied zwischen dem (kleineren und flacheren) Becken für Nichtschwimmer und dem (größeren und tieferen – und normalerweise auch deutlich kälterem) Schwimmbecken. Isabel: „Toll! Man kann vom wärmeren ins kältere Becken, ohne gleich einen Kälteschock zu kriegen.“ Das Angebot an Spielmöglichkeiten ist übersichtlich: Schwimmbretter, PoolNudeln und ein paar Bälle, zwei, drei große bunte Schwimmschläuche dazu. Das war‘s praktisch schon. Ein halbes Stündchen legen die Schwimmmeister ein paar Matten an den Beckenrand, auf denen die Kinder übers Wasser laufen können, und passen auf, das niemandem was passiert. Das reicht aber völlig aus. Eric: „Dafür, dass das Bad nicht so groß ist, war das schon ganz gut. Wenn man mehr Spielgeräte hätte, wäre kein Platz mehr zum Schwimmen.“

Eric bestätigt damit die Erfahrungen des Schwimmmeister-Teams von früheren Gelegenheiten. „Die Kinder wollen gar nicht so viel Animation haben“, sagt Schwimmmeisterin Katharina Vorwald. Daher ist das Konzept hinter diesen Spielnachmittagen auch ganz unkompliziert: „Wir schmeißen praktisch alles was wir haben ins Wasser und die Kinder können machen was sie wollen.“

Eric und Isabel hat das überzeugt. „Das war nichts Außergewöhnliches, aber es war schön“, lautet ihr Fazit. Gibt‘s Verbesserungsvorschläge? – Nur Kleinigkeiten: „In den Umkleidekabinen könnte es etwas wärmer sein“, findet Isabel. „Und vor dem Kiosk im Beckenbereich gibt es nur zwei Sitzplätze.“

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