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Greyhounds: Bassumer Band freut sich aufs Publikum

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Von: Anika Seebacher

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Gut gelaunt und voller Energie starten die Mitglieder der Bassumer Band Greyhounds wieder voll durch und freuen sich auf ihre Auftritte in Bassum und der Umgebung.
Gut gelaunt und voller Energie starten die Mitglieder der Bassumer Band Greyhounds wieder voll durch. © Jamie Monsees

Bassum – Greyhound ist das größte US-amerikanische Unternehmen im Fernbuslinienverkehr und sein Logo mit dem springenden Windhund eines der wohl bekanntesten im Land. Das typische Profil des rennenden Hundes ist ebenso auf dem Flyer einer Bassumer Band zu sehen.

Die Formation Greyhounds hat ihren Ursprung im Jahr 2017. „Damals hatten wir Lust, mehr zu machen“, sagt Oliver Sänger. Die Tenorstimme sowie der Kopf der Band erinnert sich: „Die Keimzelle unserer heutigen Konstellation kommt von den Rainbow Gospel Singers.“ Bei den Proben im Bassumer Gemeindehaus kamen Oliver Sänger, Tanja Kaiser und Christian Glatzel auf die Idee, in einer separaten Formation ebenfalls Musik zu machen. Schnell fanden sich weitere Mitstreiter und so wuchs die Band. Heute gibt es acht Greyhounds, die sich alle zwei Wochen zum Proben treffen.

Stets die Ohren offen halten

„Aufgrund des ursprünglichen Musikstils findet man so viele Stücke mit einem Gospeltouch in unserem Repertoire“, erklärt Sänger. Generell spielen die Männer und Frauen Coversongs und können eine lange Liste an Liedern für ihr Programm vorweisen. Da gibt es etwa „California Dreamin“, „Hallelujah“, aber auch „Hinterm Horizont“. „Wir geben jedem Stück unsere eigene Note“, macht Schlagzeuger Thomas Schwenen deutlich. Zudem versuchten sie sich auch an Stücken, die hierzulande weniger bekannt seien. Etwa Gospels aus Übersee. Die Ideen für mögliche Songs kämen nebenbei – bei der Autofahrt, in einem Café oder wo auch immer Musik im Hintergrund laufe, so Schwenen.

„Connecting styles“ lautet das Motto der Musiker aus Bassum und der Umgebung. Denn auf einen Stil wollen sie sich nicht festlegen. „Jeder bringt seine Ideen und Vorlieben mit ein und kommt so zu seinem Recht“, erläutert Thomas Schwenen. Denn ein federführendes Mitglied gibt es bei der Bassumer Band nicht. „Alles wird zusammen abgestimmt“, sagt Oliver Sänger. Vor dem Hintergrund, dass die Greyhound-Buslinie in den USA Orte und Landschaften miteinander verbindet, einigten sich die Bandmitglieder schließlich auch gemeinsam auf den bis heute bestehenden Namen.

Individuelle Programme für jeden Anlass

Für Auftritte stellt die Gruppe individuelle Programme je nach Anlass zusammen. „Wir spielen neben Klassikern auch Charthits“, sagt Gitarrist Bernd Droste. Auftritte hatten die Musiker in der Vergangenheit unter anderem bei privaten Feiern, auf der Bassumer Kulturbühne sowie in der Stiftskirche. Doch zuletzt gab es kaum noch Möglichkeiten, sich dem Publikum zu zeigen. „Corona war für die Öffentlichkeitsarbeit kontraproduktiv“, sagt Droste. Doch geruht haben die Hobbymusiker nicht. „Wir haben Videos aufgenommen und Besprechungen über Videokonferenzen abgehalten“, berichtet Droste.

Corona-konforme Homevideos

Ein besonderes Projekt, das dem Gitarristen in Erinnerung bleiben wird, ist die Aufnahme aus den Homestudios. Neun Wochenenden hat er jedes Mitglied einzeln besucht und den jeweiligen Part auf einer Tonspur festgehalten. „Dabei haben wir uns definitiv an die Kontaktbeschränkungen gehalten. Und Spaß hat es auch gemacht“, meint Droste. Im Anschluss hat er sich mit Schnitttechniken beschäftigt und viel ausprobiert. „Für den ersten Versuch dieses Stils ist das Ergebnis ganz gut geworden“, sagt er bescheiden.

Während der Pandemie hat die Band darüber hinaus eine neue Wirkungsstätte gefunden. Seit einiger Zeit nutzen die Musiker einen Raum beim NWDSB in Bassum für ihre Proben, die alle 14 Tage stattfinden. „Die Kirchengemeinde war stets kooperativ und hat uns Vieles ermöglicht. Aber mit dem neuen Raum sind wir unabhängiger“, bedankt sich Sänger für die Bereitstellung des Übungsraumes.

Auftritte in Barrien und Bassum

Inzwischen können sich die Greyhounds auch wieder live zum Proben treffen. „Wir machen zwar Musik, aber wir sind eben auch ein lustiger Haufen, der vom Miteinander lebt“, freut sich Oliver Sänger über den persönlichen Kontakt und den Austausch. Nun bereiten sich die Sänger und Instrumentalisten auf kommende Auftritte vor und freuen sich, ihre Stücke wieder vor Publikum spielen zu dürfen. „Proben allein ist wie ein Herumstochern im Nebel“, vergleicht Oliver Sänger die Situation. Doch nun soll sich der Nebel lichten, geben die Musiker einen kleinen Einblick in ihren Terminkalender. Bereits jetzt steht fest, dass die Greyhounds am Sonntag, 3. Juli, ab 15 Uhr bei einem Open-Air-Konzert in Barrien im Garten des Hachhuus’ spielen. Außerdem werden sie am Samstag, 16. Juli, vor der Vino Weinbar auftreten.

Weitere Infos zur Band gibt es auf der Homepage der Greyhounds.

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