Tag der Regionen

Das größte Projekt für regionales Wirtschaften und Bassum ist dabei

Freuen sich auf den Tag der Regionen in Bassum: (v.l.) Susanne Vogelberg, Reinhild Olma und die Gastgeber und Aussteller aus der Bassumer Wirtschaft mit Bürgermeister Christian Porsch (3.v.r).
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Freuen sich auf den Tag der Regionen in Bassum: (v.l.) Susanne Vogelberg, Reinhild Olma und die Gastgeber und Aussteller aus der Bassumer Wirtschaft mit Bürgermeister Christian Porsch (3.v.r).

Am 26. September ist in Deutschland Tag der Regionen. Dann soll Werbung gemacht werden für regionales Wirtschaften und für Betriebe, Unternehmen, Initiativen und Vereine vor Ort. Wie im Vorjahr wird die Veranstaltung erneut dezentral stattfinden. Und nirgends in Deutschland wird der Tag der Regionen so sehr zelebriert wie in Bassum.

Basssum – „Ganz begeistert“ war Reinhild Olma im Anschluss an den Pressetermin anlässlich des Tages der Regionen an der Bassumer Stiftskirche. Die Agenda-Beauftragte der Stadt musste mit ihrer Kollegin Susanne Vogelberg von der Stadtverwaltung zusätzliche Stühle heranschaffen, damit keiner der anwesenden Teilnehmer und Aussteller in diesem Jahr stehen musste. Sollte die Resonanz bei den Besuchern am 26. September ähnlich hoch ausfallen, dürfte es mancherorts wieder voll werden.

Wie in 2020 dezentrale Ausrichtung

So ganz sicher war sich Reinhild Olma allerdings nicht, zum wievielten Mal sich Aussteller am Tag der Regionen in diesem Jahr präsentieren. „19- oder 20-mal“, überlegt sie. Außer einem witterungsbedingten Ausfall habe der Aktionstag jedes Jahr stattgefunden – sogar im Krisenjahr 2020. Und das Konzept vom Vorjahr hat sich offenbar bewährt: Früher sammelten sich alle Teilnehmer und Gäste zentral an der Freudenburg, was in Zeiten einer Corona-Pandemie und Besucherzahlen jenseits der 3 500 allerdings nicht durchführbar war. Also entschied man sich für eine Alternative: Nicht mehr die Aussteller kamen zu den Besuchern, sondern die Besucher zu den Ausstellern.

Bürgermeister Christian Porsch sieht den Umstand der dezentralen Ausrichtung als Vorteil. So kämen die Gäste „direkt zu den Betrieben, Höfen und Unternehmen“. Den Tag der Regionen empfindet er als „festen Bestandteil unseres kulturellen Lebens, das leider stark zurückgegangen ist“. Entsprechend groß sei auch bei ihm die Vorfreude auf den 26. September – und gleichzeitig der Ehrgeiz geweckt. Schließlich habe er 2020 nicht alle Stationen besuchen können, zumindest die fehlenden wolle er in diesem Jahr nachholen.

18 Standorte in Bassum und Umgebung

An insgesamt 18 Standorten stellen sich gut vier Dutzend Betriebe, Künstler, Initiativen und Vereine vor, bieten Kulinarisches, Handwerkliches und Dienstleistungen zum Probieren, Kaufen und Bestaunen an. Neun Standorte sind zum ersten Mal dabei: das Familien- und Mütter-Kinder-Zentrum, die Streuobstwiesen in Eschenhausen und Nordwohlde, das ReparaturCafé, der Möhlenhof, die Imkerei am Klosterbach, die Alte Oberförsterei, das Restaurant zum Mühlenteich und in Albringhausen der Alpakahof. Die Streuobstwiesen machen auf das Ernteprojekt Gelbes Band aufmerksam, das Obstliebhabern signalisiert: Hier darf man bedenkenlos Äpfel für den Eigengebrauch pflücken. Der Milchviehbetrieb Möhlenhof bietet Käse aus eigener Produktion und einen Blick hinter die Kulissen. Die Alte Oberförsterei öffnet ihre Türen für eine Fotodokumentation von Fritz Kohnert über das Sägewerk Bösselmann in Neubruchhausen und auf dem Alpakahof kann man den Tieren ganz nahe kommen und Gestricktes aus Alpakawolle erwerben.

Ein buntes Programm

Beginnen wird der Tag der Regionen um 10 Uhr offiziell mit einem Open-Air-Gottesdienst auf dem Stiftshügel inklusive plattdeutscher Predigt und einem Konzert der Posaunenchöre Bassum und Nordwohlde. Dann darf ausgeschwärmt werden. Etwa zum Gelände des Naturbades, wo der Förderverein Bassumer Bäder die Umbaumaßnahmen vorstellen und auf die Badesaison 2022 einstimmen möchte, während gleichzeitig Modellbauschiffe ausgestellt werden. Beim Familien- und Mütter-Kinder-Zentrum tritt Zauberer Fabian Rabe mit seinem sprechenden Raben Fabian auf. Ersterer lobte den Einsatz von Reinhild Olma und Susanne Vogelberg: „Schön, dass ihr an regionale Künstler gedacht habt.“ Und wen der Hunger plagt, der sollte beispielsweise bei Stövers Landgasthaus, Ferienhof Pankalla oder dem Restaurant Zum Mühlenteich vorbeischauen, die regionale und saisonale Gerichte anbieten. Das alles ist jedoch nur ein Auszug aus einem, laut Susanne Vogelberg, „bunten Programm“.

Das Ziel des Tages der Regionen sei die Stärkung der regionalen Wirtschaft. Die Besucher sollen auf die Vielfalt der lokalen Betriebe aufmerksam werden. Das Motto in diesem Jahr: „Der lange Weg zu kurzen Wegen – wir sind bereit!“ Und Bassum scheint mehr als bereit. Der Tag der Regionen sei, so Reinhild Olma, „deutschlandweit das größte Projekt für regionales Wirtschaften“. Und selbst wenn das Wetter nicht so sonnig sein sollte wie beim Pressetermin, hat Christian Porsch keine Bedenken: „Ansonsten sind wir ja Norddeutsche!“

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