Ausschuss stimmt über Fläche ab

BBM will umziehen

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Langfristig stößt der BBM-Baumarkt in Bassum räumlich an seine Grenzen.

Bassum - Von Julia Kreykenbohm. Der BBM-Baumarkt in Bassum will sich vergrößern. Zurzeit hat er seinen Sitz noch an der Industriestraße. Doch dort kann er nicht mehr wachsen. Deswegen hofft die Geschäftsleitung in Ganderkesee nun, dass der Stadtentwicklungsausschuss kommende Woche und später der Rat der Stadt grünes Licht geben. Denn dann dürfte der Markt umziehen. Als möglicher Standort steht das Flurstück an der Bremer Straße und der von ihr abzweigenden Gemeindeverbindungsstraße nach Hassel zur Kreisstraße 126 in der Sitzungsvorlage.

Seit die Geschäftsleitung des Baumarktes die Erweiterungswünsche geäußert hat, seien verschiedene Standorte auf Verfügbarkeit und Umsetzbarkeit in Absprache mit der Stadt Bassum geprüft worden. Im Ergebnis sei die besagte Fläche als geeignet ermittelt worden, heißt es in der Vorlage weiter.

Bevor jedoch auch nur über einen Bau nachgedacht werden kann, muss erstmal der Flächennutzungsplan geändert werden. Denn dort ist das Flurstück zurzeit noch als „Fläche für die Landwirtschaft“ ausgewiesen.

Größenordnung von bis zu 9.000 Quadratmetern

Neben der Änderung des Flächennutzungsplans, muss auch ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Stimmen Ausschuss und Rat dafür, könnten – sofern kein Gutachten dagegen spricht oder andere Probleme auftreten – die Verantwortlichen im Jahr 2021 mit dem Bau eines Baumarkts mit Gartencenter in einer Größenordnung von bis zu 9.000 Quadratmetern beginnen.

Grundsätzlich entspreche das Vorhaben der Ansiedlungsstrategie des Einzelhandelskonzeptes der Stadt Bassum, so die Vorlage. Allerdings sollte laut Konzept die Ansiedlung von großflächigem Einzelhandel mit nicht-zentrenrelevantem Kernsortiment möglichst keine neuen Sonderstandorte entwickelt werden. Da es sich bei dem BBM-Baumarkt aber um einen bereits ansässigen Betrieb handelt, der an dem Standort Karrenbruch nicht die nötigen Erweiterungsflächen vorfindet, könne von dem Konzept abgewichen werden.

Planungskosten von rund 40.000 Euro

Folgt der Ausschuss am Donnerstag, 24. Mai, und später auch der Rat der Stadt Bassum dem Antrag, bekommt das Gebiet den Namen „Sondergebietsfläche Baumarkt/Gartencenter“ im Flächennutzungsplan, und das Verfahren kann seinen Lauf nehmen.

Aufgrund der bisherigen guten Erfahrungen mit dem Planungsbüro NWP aus Oldenburg wurde von dort auf Anfrage ein Honorarangebot vorgelegt. Einschließlich des Umweltberichtes und der Abarbeitung der Eingriffsregelung belaufen sich die Planungskosten für die 22. Änderung des Flächennutzungsplans und die Kosten für die Aufstellung des notwendigen Bebauungsplanes auf rund 40.000 Euro.

Die Kosten soll der BBM Baumarkt tragen, der sich dafür auch schon bereit erklärt habe, heißt es in der Sitzungsvorlage.

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