Barbara Ehrmann und Ursel Born suchen Ehrenamtliche / Ziel ist ein Freiwilligenkatalog

Ersatz-Oma oder Einkaufshilfe

Die Frauen haben noch viele Ideen, dem Ehrenamt auf die Sprünge zu helfen.
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Die Frauen haben noch viele Ideen, dem Ehrenamt auf die Sprünge zu helfen.

Bassum - Von Ute Schiermeyer. Dr. Barbara Ehrmann von den Land-Frauen und Ursel Born von der Seniorenberatungsstelle haben ein Ziel vor Augen: Sie möchten einen Freiwilligenkatalog für Bassum herausgeben. Die beiden Frauen engagieren sich im Projekt „Älter, bunter weiblicher: Wir gestalten Zukunft!“ Ein großes Thema dieses Projektes ist das Ehrenamt.

Beim „Treffen ehrenamtlicher Frauen“ am Mittwoch trugen sie gemeinsam mit Frauen, die sich bereits engagieren, ihre Erfahrungen und ihre Wünsche zusammen. Dabei wurde schnell deutlich, dass ein großer Wunsch besteht, eine Art Katalog herauszugeben, in dem verschiedenste Aufgaben aufgelistet werden. Ursel Born stellt sich eine Art Ehrenamtskatalog vor, in dem sowohl engagierte Menschen ihre Tätigkeiten anbieten als auch Dienste aufgeführt werden, für die noch Unterstützung gesucht wird.

„Dieser Katalog soll also Freiwillige, die helfen wollen und Menschen, die Hilfe brauchen, zusammenbringen“, so Born. Die Frauen denken dabei an Hilfe beim Einkaufen für Senioren, Begleitung auf Spaziergängen oder Einsätze als „Ersatz-Oma“.

Susan McPartland ist eine der Frauen, die sich bereits engagieren. Sie bietet in der Seniorenberatungsstelle einmal wöchentlich Konversation auf Englisch an. McPartland kann sich vorstellen, dass auch manchmal schon eine Gesellschaft bei den Mahlzeiten in Krankenhäusern oder in Seniorenheimen eine schöne Hilfe sein kann. Dem Patienten würde es besser schmecken, wenn jemand bei ihm säße. „Davon haben dann beide Seiten etwas. Man bekommt ja auch was zurück“, weiß sie zu berichten und denkt dabei an die Dankbarkeit derjenigen, denen sie ihre Zeit schenkt.

Andere Projekte, die in jüngster Zeit entstanden sind, sind Kochen mit Kindern in einer Ganztagsschule sowie Kochen mit Senioren im „Haus drei Linden“. Hier bringt sich Christel Beckmann mit Leidenschaft ein. Sie kocht regelmäßig mit drei bis acht Bewohnern alte Hausmannskost, „…bei der es viel zu schnibbeln gibt.“

Barbara Ehrmann liegen generationsübergreifende Projekte wie das Babysitten und das Handarbeitstreffen im Mütter-Kind-Zentrum sehr am Herzen, da alte Familienstrukturen mit mehreren Generationen vor Ort oft nicht mehr existieren und bei diesen Projekten Freundschaften zwischen den Altersgruppen geschaffen würden. Nach den Ferien ist daher auch ein Treffen zwischen Bassumer Kindergartenkindern und Senioren geplant, bei denen einfach nur geplaudert wird. „Die Kinder möchten unheimlich gern über frühere Zeiten reden.“

Auch eine Begrüßung von zugezogenen Neubürgern durch engagierte Alteingesessene kann sie sich vorstellen. Damit habe sie selbst einmal gute Erfahrungen gemacht, als sie in den USA begrüßt worden sei und so erste Kontakte entstanden waren.

Die ehrenamtlichen Frauen treffen sich in regelmäßigen Abständen, um sich auszutauschen und freuen sich jederzeit über „Neulinge“. Das nächste Treffen ist für den 15. Oktober um 15Uhr im Rathaus (Zimmer 7) geplant.

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