Band CoolBreeze sorgt im Park der Freudenburg in Bassum mit altbekannten Oldies für Stimmung

Fans zücken am Ende die Feuerzeuge

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CoolBreeze überzeugte mit einer bemerkenswerten Kondition.

Bassum - Von Dagmar Voss. Ein lauer Sommerabend und eine klasse Musik zur Unterhaltung, dazu Bier oder Wein und Currywurst oder selbst gemachtes Picknick, das ist doch kaum zu toppen. Dachten sich auch etliche hundert Bassumer und genossen den Freitagabend im Park der Freudenburg. Die erforderliche Musik dazu lieferte die Band CoolBreeze mit altbekannten Oldies, mit Rock’n Roll und Tex Mex, Beat und Soul, mit Musik also, die für beste Atmosphäre sorgte.

Für die gar nicht so kühle klangvolle Brise sorgten die sechs Herren in drei Sets – oder es war zumindest so geplant. Dass es dann nur etwas mehr als zwei Sets wurden, lag an der kühlen äußerlichen Brise, die gegen 22 Uhr den Genuss verkürzte. Aber bis dahin absolvierte CoolBreeze ein volles Programm mit bemerkenswerter Kondition und sichtlicher Spielfreude.

Werner Schierenbeck (Bandleader, Lead-Gitarre, Gesang), Jürgen Mönkmeyer (Leadgesang, Gitarre), Walter Schofeld (Tenor-Saxophon, Percussion, Congas), Heinz Tödtmann (Bass), Detlef Jüptner (Schlagzeug) und der Neue, also Vincenz Nebel (Keyboard) schickten temperamentvolle Klänge von den Blues Brothers bis Willy DeVille, von Joe Cocker bis Taj Mahal, von Santana bis Eric Clapton und von Van Morrison bis Chuck Berry durch das Tal am Klosterbach.

Mit leidenschaftlicher Musik ohne jeglichen Schnickschnack begeisterten sie ihre Zuhörer. Diese Klänge animierten zwar nur wenige zum Tanzen, aber Mitwippen, Mitklatschen und manchmal auch Mitsingen klappte umso besser. So sehr, dass es am Ende zu leuchtenden Feuerzeugen führte.

Eigentlich handelt es sich bei der Gruppe um alte Bekannte, in erster Linie um musikalische Urgesteine aus Weyhe und umzu. Sie haben schon vor gut 50 Jahren als Kolibris bei Amelung in Leeste und bei Voßmeyer in Sudweyhe für die damalige Jugend zum Tanz aufgespielt.

Immer noch oder wieder dabei sind neben Werner Schierenbeck sowohl Walter Schofeld als auch Heinz Tödtmann. Zwischendurch hatten sie in den letzten Jahren Auftritte als Colibris (mit C geschrieben), immer noch mit ihren alten Stücken, die ihre einstigen Fans begeisterten.

Aber diese Popmusik gehört der Vergangenheit an. Stattdessen stehen heute nur noch Rock, Blues, Country, Reggae und Soul auf der Setliste. Musik für fast alle Altersgruppen – und das, obwohl die Tonkünstler sich selbst schon als prähistorisch einschätzen. „Schließlich bringen wir zusammen mehr Jahre zusammen als der Westfälische Frieden von 1648, sprich mehr als 360 Jahre“, sagte Schierenbeck augenzwinkernd.

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