Tag des offenen HofgARTens

Bärbel Wisloh aus Neubruchhausen stellt ihr neues Atelier vor

Bärbel Wisloh hat mehrere Plakate gestaltet, die auf den Hoftag hinweisen.
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Bärbel Wisloh hat mehrere Plakate gestaltet, die auf den Hoftag hinweisen.

Neubruchhausen - Von Frauke Albrecht. Durch Kunst die eigene Gesundheit und Ausdruckskraft zu stärken, ist das Ziel von Bärbel Wisloh aus Neubruchhausen. Um ihr neues Atelier Kunst und Soziales an der Nienburger Straße einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen, lädt sie für den 21. Mai zu einem Tag des offenen HofgARTens ein.

Neben zahlreichen Mitmachangeboten für Erwachsene und Kinder stellen an dem Tag auch viele Künstler auf dem Hof aus.

Gäste dürfen sich an verschiedenen Kunstrichtungen probieren

Die Kunstherapeutin hat befreundete Künstlerinnen eingeladen, die unter anderem Installationen, Bilder, Fotografien, Drucke und Skulpturen präsentieren. Mit dabei sind Ariane Weidemann (Weyhe), Hella von Beckerath (Bassum), Birgit Pomrenke (Rotenburg), Katja Purnhagen (Sudwalde), Barbara Mathis (Bassum), Bärbel Wisloh, Gisela Wiechmann (Bassum) und Kirsten Thielbar.

Eröffnet wird der Hoftag um 11 Uhr durch Bärbel Wisloh und Neubruchhausens Ortsvorsteher Henrik Bülter. Danach haben die Gäste Gelegenheit, verschiedene Kunstrichtungen kennenzulernen und selbst auszuprobieren.

Programm für Kinder

So gibt es unter anderem eine Einführung in die Siebdrucktechnik (12.30 Uhr); ein Einblick in die Kalligraphie ist ab 13 Uhr möglich. Tipps zum Bildaufbau gibt es ab 13.30 Uhr. Eine Einführung ins Action Painting ist für 14 Uhr geplant. Die Besucher können im Anschluss eine große Leinwand experimentell gestalten. Am Nachmittag werden die Angebote wiederholt.

Auch Kinder können auf dem Hof viel entdecken – unter anderem Stockbrot backen oder mit Nina Hummel den Kartoffeldruck erlernen.

Gemeinsames Arbeitsprojekt: ein Garten

Apropos Kartoffeln: Die „Ackerperlen“ Gunda Feldmann, Beate Schrader und Bärbel Wisloh stellen ihr Gartenprojekt vor. Seit drei Jahren bewirtschaften sie zusammen ein Stück Acker. „Unsere Motivation ist die gemeinsame Arbeit“, erläutert Wisloh den Hintergrund. Viele hätten zwar einen großen Garten, würden aber die Arbeit scheuen. Das gemeinsame Gärtnern motiviere. „Und unsere Familien haben auch was davon, viel leckeres Gemüse“, so Wisloh. Sie ist überzeugt, dass das Projekt auch für andere interessant sein könnte.

Für alle Hobbykartoffelanbauer hat Hermann Schrader etwas im Gepäck: Er stellt an dem Tag seine Doppeltopfmethode vor, eine ergiebige Methode, die sich auf kleinstem raum bewährt habe.

Für Speisen und Getränke wird gesorgt. Zur Wahl stehen frische Berliner, Kaffee, Bratwurst und Getränke.

Bärbel Wisloh ist 56 Jahre alt. Die Künstlerin und Kunstherapeutin hat sich in Bassum an zahlreichen Projekten beteiligt. So ist sie unter anderem Mitbegründerin der Gruppe Wir 4, die den Kunstpfad im Stiftspark gestaltet hat und auch das Gemeinschaftsprojekt Kunst verbindet. In ihrem Atelier an der Nienburger Straße 44 bietet sie zum einen Workshops, zum anderen spezielle Kunstherapie an. Mehr Infos gibt es im Internet auf der Seite des Ateliers für Kunst und Soziales.

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