Ausschuss berät am 5. Mai Alternativen

Zu wenig Kita-Plätze

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Die Verwaltung erarbeitet Lösungen für die Kindergärten.

Bassum - Von Frauke Albrecht. Die gute Nachricht lautet: In der Stadt Bassum gibt es viele Familien mit Kindern. Die schlechte Nachricht: Die Stadt hat zu wenig Kindergartenplätze. Da sich Bassum aber die Familienfreundlichkeit auf die Fahne geschrieben hat, sind Politik und Verwaltung bemüht, Lösungen zu finden, um zusätzliche Plätze zu schaffen. Das geht aus einer Beschlussvorlage hervor, mit der sich die Mitglieder des Ausschusses für Soziales, Sport, Jugend und Kultur am Dienstag, 5. Mai, ab 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses befassen werden.

Die Situation wurde bereits mit der Ratsbeauftragten für die Weiterentwicklung jugend- und bildungsrelevanter Maßnahmen, Dorit Schlemermeyer, besprochen. Auch gab es ein Gespräch mit den Vertretern der Kindertagesstätten.

Platzprobleme gibt es vor allem im städtischen Kindergarten Kinder-Reich in Bassum sowie in Bramstedt. In Bassum werden neun zusätzliche Plätze im Ganztagsbereich benötigt. Die Verwaltung schlägt vor, diese Kinder in Absprache mit den Eltern im evangelischen Rentei-Kindergarten unterzubringen. Dort gebe es noch freie Plätze. Die Stadt müsste dann zwar einen höheren Zuschuss an den Kita-Verband zahlen als bisher (30000 Euro mehr). Dennoch wäre das günstiger, als ein eigenes Angebot vorzuhalten, heißt es in der Beschlussvorlage.

Plätze stehen außerdem im Waldkindergarten Lindschlag und im Lukas-Kindergarten zur Verfügung. Diese bieten allerdings nicht die von den Eltern gewünschte Betreuung von neun Stunden.

Für Bramstedt schlägt die Verwaltung vor, mit den Eltern zu sprechen und Nordwohlde als Alternative anzubieten. Dadurch würde zudem die „Defizitabdeckung in Nordwohlde positiv beeinflusst“, heißt es. Da in Bramstedt auch in den kommenden Jahren ein zunehmender Bedarf festzustellen sei, möchte die Verwaltung weitere Möglichkeiten aufzeigen. Eine wäre der Ausbau des Dachbodens und Umgestaltung der Räume im Erdgeschoss. Andere Alternativen wären Auslagerung einer Gruppe oder Mobilbauten. Die Politik wird gebeten, sich langfristig mit dem Thema zu beschäftigen.

Weiteres Problem: Das Landesjugendamt hat darauf hingewiesen, dass das bisherige Angebot einer altersübergreifenden Gruppe nicht rechtmäßig sei. Gleiches gelte auch für das Angebot in Neubruchhausen. Kinder seien durchgängig in einer Gruppe zu betreuen, so das Jugendamt. Das bedeutet Mehrkosten.

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