Große Aufräumaktion

Bassum rückt am Samstag dem Müll zu Leibe

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Bürgermeister Christian Porsch unterstützt die Idee von Alina Kralt, am kommenden Samstag in Bassum klar Schiff zu machen.

Bassum - Von Julia Kreykenbohm. So manche Ecke in Bassum bietet einen eher unappetitlichen Anblick: leere Pappbecher, Tüten, Plastikverpackungen und anderer Unrat. An Straßenrändern und selbst dort, wo ein Mülleimer steht, wie zum Beispiel am Bahnhof. „Das ist unschön und für Tiere auch gefährlich“, sagt Alina Kralt. Deswegen hat die 31-jährige Bassumerin auch schon öfter mal Müll aufgesammelt. Doch „mit vielen Leuten kann man viel mehr erreichen“, findet sie.

Die Aktion „Saubere Landschaft“, die in vielen Gemeinden oder auch Bassumer Ortschaften organisiert wird, sei das beste Beispiel. „Wäre das nicht auch mal etwas für die Bassumer Innenstadt?“, fragte sich Kralt und postete ihre Idee auf Facebook. Dort stieß sie auf viel Zustimmung – unter anderem von Bürgermeister Christian Porsch.

Und nun ist aus der Idee ein konkreter Termin geworden: Am kommenden Samstag, 24. März, sind alle Bassumer, die ihrer Stadt und der Umwelt etwas Gutes tun möchten, eingeladen, um 10 Uhr am Rathaus zu erscheinen. Dort bekommen sie Handschuhe, Müllsäcke und einen Bereich zugeteilt, den sie von Unrat befreien. „Es ist wohl das erste Mal, dass so etwas in der Bassumer Innenstadt veranstaltet wird“, glaubt Porsch.

Er selber wird am Samstag ab 10 Uhr beim Bauhof zu finden sein, wo die AWG einen Container gestiftet hat. Dort können die Müllsäcke bis 18 Uhr abgegeben werden. „Wenn jemand kein Auto hat oder einfach keine Müllsäcke einladen möchte, organisieren wir einen Transport“, verspricht Porsch. Die Müllsammler sollten festes Schuhwerk tragen und bestenfalls Warnwesten.

Die Aktion sei „recht spontan“, gibt Porsch zu. Als Dankeschön bekomme jeder Teilnehmer ein Tütchen mit Samen für Blühstreifen. „Und wenn die Resonanz gut ist, werden wir die Aktion auf jeden Fall wiederholen, sie dann auch größer machen – und für etwas zu Essen sorgen“, sagt Porsch.

Er und Kralt hoffen, dass viele freiwillige Müllsammler dabei sind. „Es wird spannend“, meint die 31-Jährige und lächelt. Auf Facebook hätten schon viele ihr Kommen zugesagt.

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