„Die Architekten sind schon nervös“ 

Arbeiten am neuen Gemeindehaus im vollen Gange 

Knut Lämmerhirt, Vorsitzender des Kirchenvorstands, zeigt die Stelle an der Außenwand, an der in der kommenden Woche neue Balken eingesetzt werden. - Foto: Grulke

Bassum - Von Robin Grulke. „Die Architekten sind schon ein bisschen nervös.“ Knut Lämmerhirt steht im ehemaligen Pfarrhaus zwischen eingerissenen Wänden, Schutt und Asche – und grinst. „Ich bin aber optimistisch, dass wir das bis zum nächsten Frühjahr schaffen.“

Gemeint ist der Umbau des ehemaligen Pfarrhauses zum neuen Gemeindehaus. Bis sich das Gebäude am Bassumer Stiftshof allerdings Gemeindehaus nennen darf, muss einiges passieren. Seit drei Wochen reißen Bauarbeiter sämtliche Böden und Türrahmen heraus, entfernen Wände und sortieren marode Balken im Fachwerk aus.

Aktuell warten die Arbeiter auf Holz, genauer gesagt auf Balken, die die morschen, entfernten Stücke an der Fassade ersetzen sollen. Die sollen in der kommenden Woche geliefert und verbaut werden.

Im Innern des Gebäudes wird vieles aufgerissen und noch mehr geplant. Neben weiteren Ideen soll in dem ehemaligen Eingangsbereich die Küche Platz finden, die ehemalige Küche wird zu einem von mehreren Gruppenräumen.

Ein weiterer entsteht im Nebenzimmer, in dem nach Plan eine Wand entfernt werden sollte. Die Rechnung haben Lämmerhirt und Co. nur ohne ein verborgenes Fachwerk in der Mauer gemacht. „Das lassen wir jetzt drin“, sagt der Kirchenvorstandsvorsitzende. Die Balken geben den Fachwerk-Flair daher auch nach Innen.

Bis zum kommenden Frühjahr soll das Projekt „Neues Gemeindehaus“ abgeschlossen sein, Anbau neben dem ehemaligen Pfarrhaus eingeschlossen. „Das muss dann fertig sein.“ Nur bei eingehaltenem Zeitplan kann die Gemeinde nämlich auf Fördermittel hoffen.

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