Arbeit statt Urlaub: Dr. Norbert Grieb und Dr. Marieke Wurps operieren in Indien

„Zwölf Stunden Arbeit pro Tag sind die Norm“

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Dr. Norbert Grieb und Assistenzärztin Dr. Marieke Wurps bei der Arbeit.

Bassum - Urlaub für den guten Zweck: Für Dr. Norbert Grieb ist das seit mehr als zwei Jahrzehnten eine Selbstverständlichkeit. Und so reist der Bassumer Mediziner auch in diesem Herbst nach Indien, um dort zwei Wochen lang Patienten zu helfen, die sich eine Behandlung in ihrem Land selbst nicht leisten können.

Durch ihr schweres Leiden würden sie nicht nur im alltäglichen Leben äußerst beeinträchtigt, sondern dadurch oft auch an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Obwohl seit fast anderthalb Jahren im Ruhestand ist Dr. Norbert Grieb nach wie vor mit Leib und Seele plastischer Chirurg und pflegt ein freundschaftliches Verhältnis zu seinem bisherigen Team im Krankenhaus Bassum.

Dr. Marieke Wurps begleitet Grieb bereits zum zweiten Mal nach Indien. „Es war eine lehrreiche und auch anstrengende Zeit“, beschreibt sie ihren ersten Aufenthalt. Grieb bestätigt: „Zwölf Stunden Arbeit pro Tag sind bei diesen Einsätzen die Norm.“ Die zu behandelnden Patienten leiden unter Fehlbildungen, schweren Verbrennungsnarben, Tumoren der Haut und des Kopfes, Defekten durch Unfälle oder als Kriegsfolgen und sonstigen Erkrankungen, die in das Fachgebiet der plastischen Chirurgie fallen.

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