Angebot im Mütterkinderzentrum

Altersübergreifende Kindergartengruppe

Simone Böwe ist von dem Konzept der altersübergreifenden Gruppe überzeugt und hofft, dass noch mehr Eltern sich für eine Betreuung im Mükize entscheiden.
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Simone Böwe ist von dem Konzept der altersübergreifenden Gruppe überzeugt und hofft, dass noch mehr Eltern sich für eine Betreuung im Mükize entscheiden.

Seit vergangenem Jahr bietet das Mütterkinderzentrum in Bassum eine altersübergreifende Gruppe an. Doch das ist vielen Eltern noch nicht bekannt.

Bassum – Es ist eine Herausforderung. Das sagt Simone Böwe, pädagogische Leiterin des Kindergartens im Mütterkinderzentrum. Aber gleichzeitig bringt die altersübergreifende Gruppe, die dort seit dem vergangenen Jahr existiert, so viele positive Effekte mit sich, dass Böwe nach wie vor überzeugt von dem Konzept ist.

„Die Kinder profitieren voneinander. Während die Kleinen von den Großen lernen, lernen die Großen, auf die Kleinen Rücksicht zu nehmen.“ Also ein bisschen wie in einer Großfamilie. Dazu passt auch, dass das Mükize „einen familiären Rahmen bieten kann“, erklärt Böwe. Denn es gibt nur die eine Gruppe. Und viele Eltern wollen genau diesen kleinen Rahmen für die Betreuung.

Nach den Sommerferien sind Plätze frei

Das Mükize kann Kinder ab anderthalb Jahren bis zum Schuleintritt aufnehmen. „Aber wir haben den Eindruck, dass das bei den Eltern noch nicht so bekannt ist“, sagt Geschäftsführerin Katarina Wetzel, die an dieser Stelle eine klare Einladung an die Eltern der Ü3-Kinder ausspricht: „Wir freuen uns, wenn ein paar Ältere zu uns kommen. Nach den Sommerferien sind Plätze frei. Wer Interesse hat, kann sich bei uns per Telefon oder über die Internetseite melden.“

Die altersübergreifende Gruppe biete für die Kinder auch den Vorteil, dass sie nach der Krippe keinen Ortswechsel über sich ergehen lassen und in einem neuen Gebäude eingewöhnen müssen. Die Kleinen hätten derzeit genug Veränderungen zu verkraften. „Sie gehen für eine Weile in den Kindergarten. Dann wird der wegen Corona zugemacht, und wenn die Kinder zurückkommen, müssen sie sich erst wieder eingewöhnen, die ganzen Rituale wieder lernen“, schildert Böwe die Folgen des Lockdowns. „Kinder brauchen Regelmäßigkeit. Das ist dann auch für die Erzieher eine Herausforderung.“

Platz-Sharing ist beliebt

Sehr beliebt sei auch das Platz-Sharing-Modell, das der Mükize-Kindergarten anbietet. Das ermöglicht, dass sich zwei Familien einen Kindergartenplatz teilen. So kommt beispielsweise das Kind von Familie A Montag, Mittwoch und Freitag und das von Familie B am Donnerstag und Dienstag. Besonders von Eltern mit einem kleinen Kind wird das Angebot des Mükizes gern genutzt. „Sie wollen vielleicht noch nicht, dass ihr Kind volle fünf Tage in die Betreuung geht, sondern erst mal als Einstieg für zwei Tage, um sich daran zu gewöhnen“, erklärt Wetzel.

Insgesamt verfügt der Kindergarten über 24 Plätze. 18 Kinder sind angemeldet, wobei Kinder unter drei Jahren für zwei Plätze zählen.

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