5000 Besucher beim bunten Kürbisfest auf dem Erdbeerhof Nüstedt in Döhren

Himmel blau – Fest orange

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Das Alphorn-Trio Wister Berg leitete das Kürbisfest auf dem Erdbeerhof Nüstedt ein.

Döhren - Von Berthold Kollschen. Das Kürbisfest auf dem Erdbeerhof Nüstedt in Döhren hat auch in diesem Jahr wieder Tausende von Besuchern angezogen. Wenn auch das Wetter zunächst leicht regnerisch war, bescherte die Sonne im Lauf des Tages allen gutes Wetter.

Bei den Kindern in der Beliebtheitsskala der Angebote weit oben: das Kürbisschnitzen.

„Wir haben weit über 5000 Besucher zählen können“, freute sich Annegret Nüstedt am Ende des Tages. 50 hofeigene Helfer waren im Dauereinsatz, um alles nahtlos am Laufen zu halten. Die Norwohlder Feuerwehr sorgte für einen reibungslosen Ablauf an den Parkflächen, während die DRK-Bereitschaft für den Fall der Fälle vor Ort war.

Das Kürbisfest begann um 11 Uhr mit einem Auftritt des Alphorn-Trios Wister Berg aus Osterholz-Scharmbeck. Die drei Musiker trotzten mit ihren Melodien dem Regen und bliesen die Wolken weg. Schon nach gut einer Stunde zeigte sich der Himmel im schönsten Blau, garniert mit einigen Schönwetterwolken.

An mehr als 50 Ständen gab es reichlich zu essen und zu trinken – vor allem vom Kürbis: Waffeln, Brot, Suppe, Pfannengemüse und Puffer. Es gab Honig und Marmeladen zu kaufen und zu probieren, kreativ gestaltete Gestecke aus Stroh und Blumen waren ebenso im Angebot wie Schmuck, Trödel, Gartendeko und ausgefallene Bekleidung.

Die Kinder konnten sich beim Bungee-Jumping und auf einer Strohburg austoben, Streicheleinheiten im Kaninchenparadies verteilen oder auch Stockbrot backen. Das Highlight aber war, wie in jedem Jahr, das Kürbisschnitzen. Besucher konnten auch Preise bei einem Kürbis-Suchspiel gewinnen oder sich von geduldigen Ponys durch die Felder tragen lassen.

Kürbisfest in Nordwohlde-Döhren

Nachmittags unterhielt der Musikzug Nordwohlde das Publikum, während eine Mosterei Apfelsaft herstellte und Kettensägenkünstler Uwe Rethorn mit seiner Motorsäge große Eulen gestaltete.

Zauberer Fabian Rabe aus Bassum versetzte mit seinen eindrucksvollen Tricks die Besucher in Erstaunen, eine Meisterin im Gemüseschnitzen zeigte ihr Können und die Freudenberger Land-Frauen sorgten für duftenden Kaffee und viele leckere Torten. 25 Frauen waren im Einsatz.

An der Kürbispyramide hatte sich ein mittelalterliches Dorf eingerichtet, wo die Mitglieder der Bassumer „Bovelzumft“ hausten, Stockbrot für Kinder backten und Feuer spuckten.

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