Wiedereröffnung: Cafediele „Schmolter Hof“ erweitert durch einen Anbau

Zusammenspiel von Neu und Alt

Dirk und Meike Meinecke begrüßen Gäste in dem Anbau der Cafediele nun wieder an der neuen Theke.  
Fotos: Scholz
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Dirk und Meike Meinecke begrüßen Gäste in dem Anbau der Cafediele nun wieder an der neuen Theke. Fotos: Scholz

Schmolte – Lichtstrahlen fallen durch die großen Fenster. Moderne Holzmöbel kombiniert mit Stühlen aus dem vergangenen Jahrhundert. Seit wenigen Wochen können die Gäste der Cafediele „Schmolter Hof“ in dem neuen Anbau, einer Art Wintergarten, ihren Sonntagskuchen genießen.

„Wir waren an einem Punkt angekommen, an dem wir uns gedacht haben, jetzt wollen wir noch einmal etwas verändern“, erzählt Dirk Meinecke, Inhaber der Cafediele. Neben dem neuen Gästebereich erweiterten sie das Café um einen größeren Funktionsbereich auf der anderen Seite des Hauptgebäudes. Die Arbeitsabläufe in der vorherigen Küche seien suboptimal gewesen. „Es war alles viel zu eng und man lief sich gegenseitig über die Füße“, sagt Meike Meinecke.

Da aber eine Erweiterung des Küchenbereiches nur in Kombination mit einer Vergrößerung der Anzahl der Sitzplätze wirtschaftlich Sinn machte, entschied sich das Ehepaar für den beidseitigen, einem Wintergarten ähnlichen Anbau am ursprünglichen Café. Dieser setzte sich optisch zwar vom alten Hauptgebäude deutlich ab, doch harmoniere die Gesamtstruktur sehr gut. So wurde die alte Klinkerwand durch eine große Fensterfront ergänzt.

Die Zahl der Sitzplätze wurde um 40 auf 85 im Innenbereich erhöht. Der Anbau biete zudem die Möglichkeit, zwei Gesellschaften gleichzeitig zu bewirten, berichtet das Ehepaar.

Bei den Gästen sei der Umbau sehr gut angekommen. „Viele waren begeistert von der Weite, die unsere Räumlichkeiten nun bieten“, sagt Meike Meinecke. Daneben habe sie festgestellt, dass die Erweiterung für mehr Ruhe und Harmonie in der Cafediele sorge. Die Gäste sollten das Gefühl haben, willkommen zu seien, und die Atmosphäre genießen können.

Nach der Eröffnung des Cafés im Jahr 2006 war der Anbau die erste größere bauliche Veränderung. Die Corona-Pandemie konnte diesem Vorhaben nichts anhaben. Das Café hatte das Paar Anfang März aufgrund der geplanten Baumaßnahmen geschlossen und kurz darauf hätte es wegen der Corona-Beschränkungen sowieso schließen müssen. „Wir konnten die Zeit darum positiv nutzen und den Umbau ohne größeren Verdienstausfall durchführen“, erklärt Meike Meinecke.

Pünktlich zur geplanten Wiedereröffnung, Mitte Mai, konnten Meineckes dank der Lockerungen wieder mit dem Cafébetrieb beginnen. Das Einzige, was nun wegfalle, seien Saisonabschlüsse von Vereinen oder Abschlussfeiern von Schulklassen.

Neben dem Cafébetrieb bietet Familie Meinecke seit 2014 auch Fußballgolfen auf dem weitläufigen Gelände hinter dem Café an. Beim Spielen müsse kein Mundschutz getragen werden, und der Abstand lasse sich aufgrund der Weite des Geländes gut einhalten, erklärt Dirk Meinecke. Die Bälle nach der Benutzung desinfiziert.

„Das ist vielleicht der schönste Arbeitsplatz in der gesamten Region“, sagt Dirk Meinecke im Küchenbereich lachend und zeigt auf die Fensterfront. Von dort hat man einen tollen Blick auf den Garten und den Fußballgolfplatz. Idylle nicht nur für die Gäste, sondern auch für die aktuell acht Mitarbeiter der Cafediele.

Von Jan Scholz

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