Neue Igel-Mitarbeiterin

Heike Kenneweg ist neue Kibis-Leiterin: Zurück in der Heimat

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Heike Kenneweg (rechts) folgt auf Ursula Dell.

Barnstorf - Ein Projekt zur Sprachförderung für Geflüchtete und eines zum Kita-Einstieg für benachteiligte Kinder. Das sind die Themen, mit denen sich die Diplom-Pädagogin Heike Kenneweg im vergangenen halben Jahr im Landkreis Vechta beschäftigt hat. Damit ist jetzt Schluss.

Die Barnstorferin hat eine neue Arbeitsstelle in ihrem Heimat-Landkreis angenommen. Heike Kenneweg ist seit Beginn des Jahres die neue Leitung der Kibis-Beratungsstelle in der Barnstorfer Interessengemeinschaft für gesundes Leben (Igel). Damit löst sie Ursula Dell ab, die dort 15 Jahre lang die Zügel in der Hand gehalten hat.

Kibis steht für Kontakt, Information, Beratung im Selbsthilfebereich. Der Name ist Programm. Die selbstständige Einrichtung, die vor fast 25 Jahren von der AOK übernommen und dem Igel angegliedert wurde, koordiniert derzeit rund 70 Selbsthilfegruppen im ganzen Landkreis Diepholz. Eine vergleichbare Beratungsstelle gibt es kreisweit nicht, unterstreichen Dell und Kenneweg.

Als umso bedeutender sehen sie ihre Arbeit an. Mit finanzieller Unterstützung durch den Krankenkassen-Spitzenverband GKV, den Landkreis Diepholz, die Samtgemeinde Barnstorf und das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung werden Hilfesuchende nicht nur an bestehende Selbsthilfegruppen verwiesen, es gibt auch eine Beratung zur Neugründung von solchen Gruppen. Alleine zwei stehen jetzt für den Jahresbeginn an, lassen die beiden wissen.

Und Heike Kenneweg fühlt sich mit ihren neuen Aufgaben sichtlich wohl. In Vechta habe sie bei Null anfangen müssen, erzählt sie. Hier schätze sie, dass sie bereits vorhandene Strukturen vorfand. Hinzu kommt, dass sie sich durch die Unterstützung einer zweiten Sozialpädagogin und einer Verwaltungskraft auch in der Lage sieht, sich auf die wesentlichen Aufgaben der Beratungsstelle zu konzentrieren. Das sei damals anders gewesen.

Als vorrangiges Ziel an ihrer neuen Arbeitsstelle hat sich die 44-Jährige jetzt eine gesteigerte Öffentlichkeitsarbeit gesetzt. „Es ist wichtig, dass die Leute wissen, dass es eine Selbsthilfe-Kontaktstelle gibt“, so Kenneweg. Ursula Dell geht derweil mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Ich habe das Gefühl, mein Ziel erreicht zu haben“, sagt sie. Die Kibis stehe heute „auf festen, sicheren Beinen“. Auch wenn der Abschied nach 15 Jahren ihr schwerfällt: Die Aussicht auf ihre berufliche Zukunft ist auch erfreulich. Dell hat als Natur- und Wildnispädagogin ihr Hobby zum Beruf gemacht. 

ls

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