Wintershall investiert 1,3 Millionen Euro in Gas- und Brandschutzzentrum / Mehr Platz für Mitarbeiterschulungen

Beitrag für mehr Sicherheit und Umweltschutz

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Neues Fahrzeug für die Betriebsfeuerwehr: Alexander Zitzer, Daniel Post und Jens Woita (v.l.) stellten das Pumpsystem vor.

Barnstorf - Blaulicht und Martinshorn auf dem Betriebsgelände der Wintershall in Barnstorf: Was normalerweise die Alarmglocken bei jedem Mitarbeiter schrillen lässt, rief gestern Mittag wohlwollenden Applaus hervor. Das Unternehmen präsentierte sein neues Feuerwehrfahrzeug. Es ist aber nur ein Teil der aktuellen Investition in die Sicherheit des international tätigen Erdöl- und Erdgasproduzenten, die gestern Mittag vor etwa 50 Gästen aus Politik und Wirtschaft präsentiert wurde. Das Hauptaugenmerk lag auf den Räumen des Gas- und Brandschutzzentrums.

„Wir investieren in Sicherheit und Umweltschutz“, erklärte Andreas Scheck, Leiter Wintershall Deutschland, bei der feierlichen Einweihung. Rund 1,3 Millionen Euro habe das Unternehmen in die Hand genommen, davon seien 800000 Euro in die bauliche Erweiterung des Zentrums geflossen und 500000 Euro in das Fahrzeug. „Das ist ein wichtiger Teil der Gesamtinvestition, die wir hier in Barnstorf tätig werden, um den Standort weiter zu sichern“, betonte Scheck.

Mit dem früheren Gas- und Brandschutzzentrum war Wintershall an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen. Durch den Anbau wurde die Nutzfläche von 140 auf 370 Quadratmeter vergrößert. Damit steht deutlich mehr Platz für die Lagerung und Wartung von Geräten und Materialien, die bei Übungen und im Bedarfsfall benötigt werden, zur Verfügung.

Nach Angaben des Unternehmens werden im Gas- und Brandschutzzentrum rund 2500 Geräte verwaltet, gepflegt und geprüft – darunter Atemschutzgeräte und Gaswarngeräte. Nach Übungen müssten beispielsweise Atemschutzgeräte immer schnell einsatzbereit sein. Allein im vergangenen Jahr seien 700 Geräte gewaschen, desinfiziert, getrocknet, montiert und geprüft worden.

Die neuen Räume haben noch einen weiteren Vorteil, wie Michael Bätcher, Leiter der Abteilung für Gesundheitsmanagement, Sicherheit und Umweltschutz, gestern erläuterte: „Mit diesem Zentrum können wir Mitarbeiter besser schulen.“ Die Anforderungen in diesem Bereich seien gewachsen. Allein im Jahr 2013 seien mehr als 1300 eigene Mitarbeiter, aber auch Betriebsfremde, in wichtigen Sicherheits- und Gesundheitsfragen unterrichtet worden.

Für Bätcher ist die getätigte Investition ein wirksames Zeichen im HSE-Bereich, sprich für Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz. Dies zeigt sich in den zusätzlichen Räumen und auch in der Erweiterung des Fuhrparks der Betriebsfeuerwehr. Bisher habe es glücklicherweise keinen großen Brandeinsatz gegeben, berichtete der Abteilungsleiter. Aber im Notfall sei das Unternehmen in Zukunft noch schlagkräftiger und flexibler. Das neue Fahrzeug-Gespann verfügt über ein leistungsstarkes Pump- und Schlauchsystem, das im Bedarfsfall große Mengen an Löschwasser von der Hunte aufs Werksgelände befördern kann.

Die technischen Errungenschaften zogen gestern auch die Blicke von Margret Suckale, Mitglied des Vorstands der BASF, auf sich. Sie war erstmals bei „Tochter“ Wintershall in Barnstorf zu Gast. Ebenfalls vertreten waren der neue Wintershall-Vorstandsvorsitzende Mario Mehren und sein Vorstandskollege Martin Bachmann.

sp

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