Festakt mit Wirtschaftsminister

Wintershall eröffnet neues Technologiezentrum

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Beim Rundgang nach der Eröffnung des Technologiezentrums riskierte Wirtschaftsminister Bernd Althusmann einen Blick durchs Mikroskop.

Barnstorf - Von Sven Reckmann. Die wärmende Wirkung von Gas wussten die Gäste der Einweihungsfeier beim Gas-Experten Wintershall in Barnstorf am Mittwoch sehr wohl zu schätzen: Der Festakt zur Eröffnung des neuen Technologiezentrums fand bei „frischer Luft“ in einer zu einer Seite offenen Halle auf dem Firmengelände statt. Da waren Plätze in der Nähe der zahlreich aufgestellten (Gas-betriebenen) Heizpilze gefragt.

Für reichlich „innere Wärme“ sorgte ohnehin der Anlass bei den rund 200 Gästen und Mitarbeitern: Für knapp sechs Millionen Euro hat der heimische Erdöl- und Erdgasproduzent sein Technologiezentrum in Barnstorf ausgebaut (wir berichteten).

Am Mittwoch durchschnitt nun Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann im Beisein von Wintershall-Vorstandsmitgliedern das Band zur feierlichen Eröffnung.

„Mit dem Ausbau ihres Labors zu einem hochmodernen Technologiezentrum bekennt sich Wintershall zum Standort Barnstorf und zu der Stärkung der Arbeitsplätze hier vor Ort, worüber ich mich besonders freue“, hatte Althusmann zuvor gesagt. „Das Technologiezentrum unterstreicht das große Potenzial der Digitalisierung für unsere Wirtschaft – und es leistet einen Beitrag zur Versorgungssicherheit bei der Erdöl- und Erdgasförderung für Niedersachsen und Deutschland“, sagte der Minister. Es sei wichtig, so Althusmann, in Deutschland einen großen Öl- und Gasproduzenten zu haben, Erdgas zähle nach wie vor zu den wichtigen Energieträgern.

Mit der Investition setze das Unternehmen ein klares Zeichen für die Zukunft, so Wintershall-Vorstandsmitglied Thilo Wieland: „Hier in Barnstorf wird Wissen geschaffen, durch das wir an den großen Quellen von Öl und Gas weiter punkten.“

Etwa 200 Gäste und Mitarbeiter kamen zum Festakt zur Eröffnung des neuen Technologiezentrums bei Wintershall.

„Der Neubau des Labors unterstreicht die Bedeutung der Wintershall-Expertise in den Bereichen Petrophysik, Produktionsanalytik und Enhanced Oil Recovery“, fügte Wieland hinzu, der im Winters-hall-Vorstand verantwortlich für die E&P-Aktivitäten (Exploration- und Produktion) in Russland, Nordafrika und Südamerika ist. „Die Analysen, die in unserem ausgebauten Technologiezentrum durchgeführt werden, helfen den Kollegen in Sibirien, Norwegen oder Argentinien, die richtige Entscheidung bei der Erschließung von Gas- und Ölvorkommen zu treffen und erfolgreich zu arbeiten“, so Wieland.

Das Know-how aus Barnstorf sei sowohl für die heimische Förderung als auch für den internationalen Einsatz eine entscheidende Grundlage. Dafür dankte Wieland dem gesamten Team aus Barnstorf.

„Barnstorf gehört zu Wintershall, aber es gilt auch umgekehrt: Wintershall gehört zu Barnstorf – und das seit mehr als 60 Jahren“, unterstrich Wieland und sprach von einer außergewöhnlich guten und herzlichen Nachbarschaft. „Diese gute Zusammenarbeit mit Anwohnern, Gemeinde und Politik ist entscheidend dafür, dass wir hier erfolgreich arbeiten können.“

„Wir glauben an Barnstorf“

„Wir, Wintershall, glauben an Barnstorf, an die Produktion hier wie auch den Technologiestandort.“ Wieland erinnerte daran, dass das Unternehmen in Niedersachsen in den vergangenen zehn Jahren 400 Millionen Euro investiert habe, 100 Millionen davon in Barnstorf.

Auch im künftigen Unternehmen nach der Fusion mit DEA („dieser Schritt ist wichtig und richtig“) sei Barnstorf eine Konstante, so Wieland: „Genau deswegen investieren wir weiter in Barnstorf.“

Mit Blick in Richtung Althusmann forderte Wieland, dass Bundes- und Landespolitik die richtigen Weichen stellen und „uns Unternehmen darin unterstützen, weiter in Deutschland zu arbeiten.“

Der Wirtschaftsminister hätte vermutlich nichts gegen weitere Firmenbesuche dieser Art und sagte in Richtung der Wintershall-Führung: „Wenn Sie in den nächsten Jahren noch einige hundert Millionen Euro investieren wollen, dann sind Sie in Niedersachsen genau richtig.“

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