Neubau der Fußgängerbrücke ist abgeschlossen / Vorsicht bei Dunkelheit

Wieder freie Fahrt über die Hunte in Överlingen

Um die Arbeiten zu erleichtern, ist die Brücke mehrere Meter neben dem alten Standort errichtet worden. Der Bereich ist für Radfahrer und Fußgänger passierbar. Foto: Speckmann

Barnstorf – Der Weg über die Hunte im Bereich Överlingen ist wieder frei. Nach mehrwöchiger Bauzeit hat das Hoch- und Tiefbau-Unternehmen Joachim Tiesler aus Elsfleth die neue Fußgängerbrücke im Hunteholz fertiggestellt. Fußgänger und Radfahrer können die idyllisch gelegene Strecke über das Fließgewässer zwischen Barnstorf und Rechtern seit einigen Tagen nutzen.

Die alte Brücke war in die Jahre gekommen, sodass der Rat des Fleckens Barnstorf die nötigen Mittel für einen Neubau bewilligte. Aufgrund von allgemeinen Preissteigerungen musste die Kommune, wie bereits berichtet, tiefer als zunächst geplant in die Tasche greifen. Im Haushaltsplan wurden 346  000 Euro für die Maßnahme veranschlagt. Immerhin sagte das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser einen Zuschuss in Höhe von gut 160 000 Euro zu. Der Ersatzbau war mit einem Kraftakt verbunden, denn das Gelände war für die Arbeiter mit ihrem Maschinen und Materialien nur schwer zugänglich. Nach Angaben der Gemeindeverwaltung mussten bei dem Einsatz eines Krans gewisse Sicherheitsvorschriften wegen der nahe gelegenen Bahnstrecke beachtet werden. Der Neubau wurde ganz bewusst mehrere Meter neben dem bisherigen Streckenverlauf errichtet. Die alte Holzbrücke konnte somit vor ihrer Demontage von den Arbeitern zur Querung der Hunte genutzt werden. Dies habe die Errichtung der neuen Brücke erleichtert, berichtete Fachbereichsleiter Ingmar Braunert. Die neue Ausführung bestehe aus feuerverzinktem Stahl und Glasfaserkunststoff und sei somit langlebiger als eine Holzkonstruktion.

Aufgrund des neuen Standortes ist jedoch Vorsicht geboten. Vor allem Radler sollten langsam fahren, wenn sie aus Richtung Rechtern kommen. Wer nicht dem frisch angelegten Weg zur neuen Brücke folgt, könnte auf den letzten Metern des alten asphaltierten Weges in Bredouille geraten. Am Ende kurz vor der Hunte ist zwar ein Geländer aufgestellt worden, aber bei Dunkelheit ist der neugestaltete Bereich nur schwer einzuschätzen. Passanten haben bereits die Aufstellung von Lampen angeregt. Eine Beleuchtung sei in diesem Bereich aber nicht vorgesehen, erklärte der Fachbereichsleiter.  sp

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Trump: Türkei verkündet dauerhafte Waffenruhe in Nordsyrien

Trump: Türkei verkündet dauerhafte Waffenruhe in Nordsyrien

Fotostrecke: „Ischa Werder“ auf dem Freimarkt

Fotostrecke: „Ischa Werder“ auf dem Freimarkt

Schnuffi - verzweifelt gesucht

Schnuffi - verzweifelt gesucht

Tui setzt auf eigene Hotels und Ausflüge

Tui setzt auf eigene Hotels und Ausflüge

Meistgelesene Artikel

Geballte gute Laune der Majestäten und Gefolge

Geballte gute Laune der Majestäten und Gefolge

19-Jährige will Klimaschutz-Bewegung in Barnstorf gründen

19-Jährige will Klimaschutz-Bewegung in Barnstorf gründen

Wahl-Diskussion in Weyhe: Vier Bewerber wollen Nachfolger von Bovenschulte werden

Wahl-Diskussion in Weyhe: Vier Bewerber wollen Nachfolger von Bovenschulte werden

Hunderte Landwirte aus dem Kreis Diepholz auf den Straßen: „Die haben uns unterschätzt“

Hunderte Landwirte aus dem Kreis Diepholz auf den Straßen: „Die haben uns unterschätzt“

Kommentare