Umbau der Kindertagesstätte

Vorzeitige Bescherung für „Die kleinen Strolche“

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Großer Empfang für Markus von der Assen: Die Erziehrinnen Randa El-Haje, Andrea Gehrke, Christina Becker und Diana Deblawi sowie Vorstandsmitglied Heidrun Hedderich dankten dem Geschäftsführer der Firma Lubing für die Spende.

Barnstorf - Von Thomas Speckmann. In der Kindertagesstätte „Die kleinen Strolche“ in Barnstorf herrscht reger Betrieb. Und zwar mehr denn je, denn seit dem neuen Betruungsjahr verfügt die Einrichtung in Bahnhofsnähe über eine zweite altersübergreifende Gruppe.

Voraussetzung für die Erweiterung ist ein Umbau der sanitären Anlagen gewesen. Bei der Finanzierung der Maßnahme konnte der Verein zur Förderung ganzheitlicher Bildung (VGB) auf mehrere Partner bauen. Neben der Samtgemeinde Barnstorf brachten sich heimische Firmen und Institutionen mit zum Teil erheblichen Finanzspritzen in das Vorhaben ein. Immerhin beliefen sich die Kosten für die Umbau- und Sanierungsarbeiten auf etwa 22.000 Euro, so Einrichtungsleiterin Randa El-Haje.

Zu den Sponsoren gehört die Maschinenfabrik Lubing aus Barnstorf. Sie hat sich mit 2.500 Euro eingebracht. Dabei handelt es sich um die Weihnachtsspende, die das Unternehmen seit mehreren Jahren für soziale Zwecke tätigt. Statt Geschäftspartnern in aller Welt Präsente zu schicken, tut man lieber etwas Gutes vor Ort. Aufgrund des dringenden Handlungsbedarfs wurde diesmal aber nicht bis zum großen Fest gewartet, sondern zur Freude von Kindern, Eltern und Erziehern eine vorzeitige Bescherung getätigt.

Ein Blick in die modernisierten Sanitäranlagen der Einrichtung.

Einen roten Mantel oder Rauschebart musste sich Lubing-Geschäftsführer Markus von der Assen für die symbolische Spendenübergabe aber nicht zulegen, als er sich bei einem Besuch der Einrichtung von den Baumaßnahmen überzeugte. Leiterin El-Haje und ihre Kollegen zeigten dem willkommenen Gast die veränderten Räume und berichteten über die nicht ganz stressfreien Wochen und Monate, die mittlerweile hinter ihnen liegen.

Neben der kindgerechten Anpassung von Toiletten, Waschbecken und Wickeltisch wurde auch der Eingang verlegt. „Die Arbeiten wurden von Firmen vor Ort durchgeführt. Das war terminlich sehr eng, da für den gesamten Umbau nur zwei Wochen in den Sommerferien zur Verfügung standen“, erläuterte El-Haje. Die danach anstehenden Arbeiten hätten die Mitarbeiter in der letzten Ferienwoche erledigt. So fiel der Urlaub in diesem Jahr kürzer aus, aber der Einsatz hat sich gelohnt.

Zahlreichen Unterstützer gefunden

Vorstandsmitglied Heidrun Hedderich hob das finanzielle Engagement der beteiligten Partner hervor. Die Samtgemeinde Barnstorf steuerte 13.500 Euro zur Erweiterung des Betreuungsangebotes bei. Die Friedrich-Plate-Stiftung war mit 1 000 Euro im Boot, die Volksbank Diepholz-Barnstorf mit 500 Euro. Dazu gab es Unterstützung von den Handwerksbetrieben Schmale und Koop-Brinkmann. Der Restbetrag wurde durch eigene Mittel abgedeckt.

Bisher verfügte die Kindertagesstätte über eine altersübergreifende Gruppe mit 15 Plätzen sowie zwei Spielkreise mit jeweils zehn Plätzen, die an jeweils zwei Vormittagen angeboten wurden. Aufgrund der gestiegenen Nachfrage wurde das Angebot nun deutlich ausgeweitet. „Jetzt können insgesamt 30 Kinder zwischen zwei und sechs Jahren an fünf Tagen in der Woche betreut werden“, so die Leiterin.

Für die „Stolche“ ist die Erweiterung ein zukunftsweisender Schritt, zumal der VGB als Vermieter angekündigt hat, die Betriebsräume auch in den kommenden zehn Jahren zur Verfügung zu stellen. Die Ursprünge der Einrichtung gehen bis ins Jahr 1985 zurück. Damals ist eine Kindergruppe als freie Elterninitiative ins Leben gerufen worden. Seit 2008 liegt die offizielle Betriebserlaubnis als Kindertagesstätte vor.

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