Vorschulkinder des DRK-Kindergartens Holzwurm besuchen das Rathaus

Staunen im Bürgerservice und Spaß im Fahrstuhl

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Volles Haus im Bürgerservice: Bei Mitarbeiterin Monika Helmerking brauchten die Vorschulkinder nur ihr Geburtsdatum anzugeben und erfuhren prompt ihren Wohnsitz. Im Anschluss führte Detlef Moss die jungen Gäste ins Obergeschoss des Rathauses.

Barnstorf - Polizei und Feuerwehr hatten die Vorschulkinder des DRK-Kindergartens Holzwurm in Barnstorf schon kennen gelernt. Nun stand für die Jungen und Mädchen ein spannender Besuch im Rathaus auf dem Plan. „Die Besuche sind Teil unseres speziellen Vorschulprogramms“, berichtete Erzieherin Anne Morthorst, die mit ihrer Kollegin Sonja Wieschalka die Begleitung der künftigen ABC-Schützen übernommen hatte.

Als die 16 Jungen und Mädchen am Springbrunnen vor dem Rathaus vorbei marschierten und den Eingang betraten, wurden sie bereits von Detlef Moss erwartet. Der Allgemeine Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters nahm sich gerne ein Stündchen Zeit, um die jungen Gäste durch das Haus zu führen.

„Wir bieten solche Führungen gerne für Kindergärten und Schulen an“, erklärte Moss. Die Kinder könnten Räume und Mitarbeiter kennen lernen. Bei älteren Schülern würde der Schwerpunkt meistens schon auf dem politischen Aspekt, sprich Kommunalpolitik und Verwaltungsstrukturen, beruhen.

Ganz schön ins Staunen kam die neugierige Abordnung aus dem Kindergarten im Bürgerservice des Rathauses. Die Angabe ihres Geburtsdatums genügte und schon konnte Verwaltungsmitarbeiterin Monika Helmerking den Kleinen mit Blick in ihren schlauen Computer sagen, wo sie wohnen, wie ihre Eltern heißen und noch viele andere persönliche Daten präsentieren. Neben dem Einwohnermeldeamt ist in diesem Büro auch die Zulassungsstelle für Kraftfahrzeuge angesiedelt.

Bei einem Rundgang durch das Haus warfen die Kinder auch einen Blick in das Trauzimmer. Wer weiß, vielleicht werden einige von ihnen dort in ferner Zukunft den Bund der Ehe schließen. Der große Rathaussaal war einigen Kindern keineswegs fremd. Hier hatten sie schon gesessen, um Kaspertheater oder andere Vorführungen zu schauen. Ein besonderes Erlebnis war es für die Gruppe, das Zimmer des Samtgemeindebürgermeisters zu betreten. Wie es der Zufall wollte, hatten die Kleinen Glück. Jürgen Lübbers, nach überstandener Hüftoperation wieder frisch im Dienst, saß auf seinem Platz und freute sich über den ungewohnten Besuch.

Für den Weg in das Obergeschoss wäre es für die jungen Beine sicher ein Leichtes gewesen, die Treppe hinauf zu laufen. Doch wozu gibt es im Rathaus einen Fahrstuhl? Dieser kam richtig auf Touren, um alle 16 Kinder nebst Betreuer nach oben zu befördern. Im zweiten Obergeschoss konnten die Kinder ihren Heimatort aus ungewohnter Perspektive betrachten. Ein schöner Ausblick auf Marktplatz, Kirche und Grundschule, die sie nach den Sommerferien besuchen werden.

sp

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