Vorbereitung für „Bunte Hunte“ am 6. August / „Eine Herausforderung“

Spiel mit Licht und Wasser

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Blick auf die Hunte in Barnstorf: Das Fließgewässer steht im Mittelpunkt einer Veranstaltung, die als Krammarkt-Ersatz vorgesehen ist. Schauplatz ist eine Wiese am Freibad.

Barnstorf - Von Thomas Speckmann. Der Krammarkt ist tot. Es lebe die „Bunte Hunte“. So lautet der Titel der Ersatzveranstaltung, die am Sonnabend, 6. August, in Barnstorf Premiere feiert. Schauplatz wird eine große Wiese an der Friedrich-Plate-Straße, also in unmittelbarer Nähe zum Freizeitbad Hunteholz und dem namensgebenden Fließgewässer.

„Die Hunte soll im Mittelpunkt stehen“, berichtet Bürgermeisterin Elke Oelmann im Gespräch mit dieser Zeitung. Die Ratsvorsitzende gehört dem Marktausschuss an, der sich seit dem Beschluss des Fleckensrates, den traditionsreichen Krammarkt wegen rückläufiger Resonanz aufzuheben, intensiv mit den Plänen für die neue Veranstaltung befasst. In einer Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern aus Politik und Verwaltung, seien bereits viele Ideen gesammelt worden, so Oelmann.

Spiele mit Licht und Wasser – das sollen Schwerpunkte der Open-Air-Veranstaltung an der Hunte sein, erläutert die Bürgermeisterin den groben Ablauf. Das Programm soll um 14 Uhr beginnen. Den ganzen Nachmittag über seien Darbietungen und Aktivitäten in Verbindung zum Wasser vorgesehen. Davon sollen vor allem auch die Kinder etwas haben. Band und Diskjockey sorgen für musikalische Unterhaltung.

Von einer klassischen Budenstadt will die Bürgermeisterin nicht sprechen. Auch ein Festzelt sei nicht geplant. Es gebe Sitzgelegenheiten, damit sich Besucher unterhalten und Darbietungen verfolgen könnten. Mitmachen und Tanzen sind angesagt. Am Abend mündet das Programm in einer Wasser- und Lichtshow. Dafür will ein Experte die Brücke einbeziehen. Außerdem könnte der Circus Barbarella seine beliebte Feuershow aufführen.

Während der Veranstaltung soll die Friedrich-Plate-Straße für den Verkehr gesperrt werden. Das angrenzende Freibad bietet sich für eine Einbeziehung in das Fest geradezu an. Hier gebe es Gespräche mit den Stadtwerken Huntetal als Betreiber, berichtet Oelmann. Einer Anfrage der Fördergemeinschaft, ob sich am Veranstaltungstag auch ein Late-Night-Shopping anbietet, erteilt die Gemeinde eine Absage. Nach Auffassung der Politik sollte an diesem Tag die „Bunte Hunte“ im Mittelpunkt stehen, so die Bürgermeisterin.

Und wie steht es um die Finanzierung? Für den Krammarkt hatte der Flecken Barnstorf jährlich 15000 Euro in die Hand genommen. Dieser Etat soll auch für die „Bunte Hunte“ eingesetzt werden, berichtet Oelmann. Da die neue Veranstaltung aber nur alle zwei Jahre stattfinden soll, stünden 30000 Euro zur Verfügung. Auf lange Sicht wolle die Gemeinde versuchen, auch Sponsoren oder andere Finanzierungshilfen zu gewinnen. Ein Eintritt sei nicht vorgesehen.

Viel Zeit für die Umsetzung eines komplett neuen Konzeptes bleibt den Verantwortlichen nicht. Ein halbes Jahr ist schnell vergangen. Das weiß auch die Bürgermeistern: „Es ist eine Herausforderung, aber ich bin guter Dinge.“ Aufgrund der Kürze der Zeit sei zunächst nur ein Veranstaltungstag vorgesehen. „Wir müssen gucken, wie es sich weiter entwickelt“, sagt Oelmann. Ziel sei es, der Bevölkerung etwas Gutes zu bieten, denn mit dem Krammarkt sei auch etwas aufgegeben worden.

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