Vollsperrung bis zum Schluss

B  51: Bauarbeiten zwischen Cornau und Sankt Hülfe enden voraussichtlich in zwei Wochen

Vollsperrung und Umleitung: Kurz vor Cornau sollen Verkehrsteilnehmer eine Umleitung nehmen.
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Vollsperrung und Umleitung: Noch mindestens zwei Wochen ist ist Bundesstraße 51 zwischen Barnstorf und Diepholz nicht befahrbar.

Wenn das Wetter mitspielt, ist die Vollsperrung der B  51 zwischen Cornau und Sankt Hülfe in zwei Wochen Geschichte.

Barnstorf / Diepholz – Seit dem 27. September ist die Bundesstraße zwischen dem nördlichen Ortseingang von Cornau und dem Kreisel in Sankt Hülfe wegen Bauarbeiten voll gesperrt. Die offizielle Umleitung führt über Barver: ein großer Umweg. Das Unternehmen, das die Straße saniert, sei voll im Zeitplan, versichert Uwe Schindler, Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Nienburg, am Donnerstagnachmittag auf Nachfrage dieser Zeitung. „Die Firma hat das bisher gut gemacht“, sagt er: „Im Moment laufen die bituminösen Asphaltarbeiten.“

B  51: Ende der Bauarbeiten vom Wetter abhängig

Damit der Zeitplan auf der Zielgeraden weiter eingehalten werden kann, seien die Bauarbeiter allerdings auf etwas angewiesen, das sie nicht beeinflussen können: das Wetter. „Wenn es jetzt schlagartig Frost gibt, dann könnte es Probleme geben“, erklärt der Behördenleiter. Damit Asphalt gut aushärten kann, darf es nicht zu kalt sein, weil er sonst beim Auftragen zu schnell auskühlt. „Bis hierhin hatten wir wirklich Glück mit dem Wetter“, so Schindler.

Ab dem Kreisel in Sankt Hülfe gibt es kein Durchkommen für Verkehrsteilnehmer.

Wenn die Asphaltarbeiten abgeschlossen sind, kommt als letzter Schritt die Fahrbahnmarkierung auf die B  51. Das sei auch der Grund, weshalb die komplette Vollsperrung bis zum Schluss bestehen bleiben müsse und keine Teilabschnitte frei gegeben werden könnten, so Schindler. „Das geht nicht, weil die Markierungsarbeiten von einer anderen Firma durchgeführt werden. Und die Firmen wollen ihre Arbeiten natürlich jeweils in eins durch fertig bekommen.“

Bei den Markierungsarbeiten komme es darauf an, dass es nicht zu viel regnet, wenn der Zeitplan von zwei Wochen eingehalten werden soll. „Damit die Farbe auf der Straße haften bleibt, muss der Asphalt trocken sein“, erklärt Schindler. „Sonst spült der Regen sie wieder von der Fahrbahn.“ Wenn es also trocken bleibt, dann sei die Bundesstraße 51 definitiv bis Ende November wieder frei.

Vollsperrung der B  51: Umleitung über Barver führt zu Schleichwegen

Der Landesbehörde sei laut Schindler bewusst, dass die offizielle Umleitung über Barver großräumig sei. „Wer ortskundig ist, der sucht sich natürlich Schleichwege.“ Das sei für die Straßen, die dazu genutzt werden, ein Problem, „das aber noch eruiert werden muss“. Die Fahrbahnen haben eine höhere Belastung als ohne Schleichwegeverkehr.

Lobend hob Schindler hervor, dass sich insbesondere der Schwerverkehr an die Umleitung halte. Außerdem seien die Bauarbeiten zu keiner Zeit durch Verkehrsteilnehmer verzögert worden, die sich nicht an die Absperrungen hielten.

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