Viertklässler der Grundschule Drebber heißen Flüchtlingskinder willkommen

Kuscheltiere und persönliche Briefe

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Über das Thema Flüchtlinge informierten drei Auszubildende des Landkreises Diepholz jetzt Viertklässler der Grundschule Drebber.

Drebber - Im Rahmen des Sozialprojektes mit dem Thema „Integration von Flüchtlingen im Landkreis Diepholz“ besuchten drei Auszubildende des Landkreises jetzt die 4. Klasse der Grundschule in Drebber.

Nachdem Irene Gibert, Waygal Khorosh und Venja Niehaus zunächst in der Sprachlernklasse der Oberschule Rehden, sowie in der Sprachlernklasse des Berufsbildungszentrums in Diepholz mitgewirkt hatten, erarbeiteten sie nun mit den Kindern der Grundschule Drebber die ersten Erkenntnisse zur Flüchtlingsproblematik. So wurde darüber gesprochen, weshalb die Flüchtlinge aus ihren Heimatländern fliehen und welche Probleme sie hier in Deutschland haben.

Ein Kurzfilm über die Erlebnisse und Erfahrungen zweier Flüchtlingskinder verdeutlichte den 18 interessierten Schülern, dass es für die Flüchtlinge ohne Sprachkenntnisse in einem fremden Land besonders schwer ist, Kontakte zu knüpfen und Freundschaften zu schließen.

Um Flüchtlingskinder zukünftig herzlich in Deutschland willkommen zu heißen hatten die Viertklässler jeweils ein Kuscheltier mitgebracht, um es an ein Flüchtlingskind zu verschenken. Außerdem schrieb jedes Kind mit der Unterstützung der drei Auszubildenden einen Brief an ein Flüchtlingskind und verzierte es mit schönen Malereien. „Dabei gaben sich die Schüler besonders viel Mühe, um den Flüchtlingskindern eine Freude zu bereiten“, heißt es in einer Pressemitteilung des Landkreises über die Aktion. „Auch wenn dem einen oder anderen der Abschied vom Kuscheltier schwer gefallen ist, hoffen sie trotzdem, dass ein Flüchtlingskind sich damit willkommen fühlt und dieses vielleicht sogar auf ihren Brief antworten wird.“

Über die lieben Worte, schön gemalten Bilder und Kuscheltiere können sich nun neu ankommenden Flüchtlingskindern in der Region freuen.

Wie es abschließend in der Mitteilung heißt, freuen sich die Auszubildenden, auch in anderen Grundschulen im Rahmen des Sozialprojekts über das Thema Flüchtlinge informieren zu können.

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