Empfang für Fünftklässler in Christian-Hülsmeyer-Schule

Viele neue Lieblingsmenschen

Denksport zum Schulanfang: Schulleiter Ulrich Zieske stellte Lukas und seine neue Mitschülerin vor ein „Neun-Punkte-Problem“.

Barnstorf - Von Sabine Nölker. Viele neue „Lieblingsmenschen“ konnten die 83 Fünftklässler der Christian-Hülsmeyer-Schule in Barnstorf bei ihrer Einschulungsfeier in der voll besetzten Aula kennen lernen. Unter dem Motto „Lieblingsmensch“ waren neben Rektor Ulrich Zieske und seinem Kollegium vor allem die neuen Schulkameraden gemeint, die bereits erste Erfahrungen an der Oberschule gemacht haben und die Neuankömmlinge auf sechs Jahre Schulzeit einstimmten.

Irma, Laura, Raziya und Lina übernahmen die Moderation der Feierstunde. Die jetzigen Sechstklässlerinnen wussten noch, wie es an ihrem ersten Tag in der neuen Schule war und freuten sich, den Fünftklässlern als erste die „Angst“ zu nehmen. Ganz aufgeregt schauten 83 Augenpaare der „Neuen“ auf die Bühne, als mehrere Mädchen passend zum Veranstaltungsmotto den Namika-Hit „Lieblingsmensch“ („Bei dir kann ich ich sein...“) vortrugen.

„Jetzt könnt Ihr einen unserer Lieblingsmenschen kennen lernen, unseren Schulleiter“, kündigten die Moderatorinnen an, als Zieske ins Rampenlicht der Veranstaltung trat. Er ging gleich durch die vorderen Reihen des Publikums und begrüßte die neuen Schüler. Mit einem Mädchen und einem Jungen kam er zurück auf die Bühne, um das bereits erlernte Wissen auf die Probe zu stellen.

„In der Grundschule habt Ihr die Basis erhalten. Wir wollen das die nächsten sechs Jahre ausfeilen“, kündigte der Schulleiter an. Wie, das zeigte eine mathematische Aufgabe. Es war ein „Neun-Punkte-Problem“, das auf der Leinwand erschien. Die beiden Fünftklässler sollten versuchen, die Fragestellung zu lösen. Das sollte am Ende mit Unterstützung von zwei weiteren Mitschülern gelingen. „Viele Dinge lassen sich nur lösen, wenn man über den Tellerrand hinausschaut und sich den Kopf nicht einschränken lässt, sondern weiter denkt“, erläuterte Zieske und fügte hinzu. „Gemeinsam findet man Lösungen“. Bereits in diesem Moment dachte der Schulleiter an die Entlassungsfeier, die in spätestens sechs Jahren auf die Schüler zukommt: „Ich wünsche allen neuen Fünftklässlern Erfolg und dass Ihr die Schule mit tollen Zeugnissen verlasst!“

Die Theater-AG der Sechst- und Siebtklässler zeigte im Anschluss auf moderne Art und Weise, mit aktuellen Chart-Hits unterlegt, Shakespeares „Romeo und Julia“. Zur Überraschung des Publikums gab es ein Happyend. Die Gruppe „Sing wie ein Star“ gab mit „Freakin´ out“ einen weiteren Einblick in den Musikunterricht in der fünften Klasse. Dann folgte der Teil des Programms, der von vielen Mädchen und Jungen herbeigesehnt wurde: Die didaktische Leiterin der Schule, Isabel Blumberg, stellte die Klassenlehrer und die Paten aus der Schülerschaft vor.

Wie an der Christian-Hülsmeyer-Schule schon gute Tradition, erhielt jede fünfte Klasse jeweils zwei Klassenlehrer, damit die Kinder auch im Vertretungsfall einen Ansprechpartner haben. Auch mit den vier bis fünf Paten pro Klasse machte die Schule in der Vergangenheit nur positive Erfahrungen. Diese sind die nächsten Tage ganz nah an den neuen Mitschülern, werden dafür vom eigenen Unterricht freigestellt. Im Verlauf des Schuljahrs sind diese Achtklässler dann begleitet an der Seite der Fünftklässler und helfen, wenn Hilfe benötigt wird.

Insgesamt wurden in der Oberschule zwei Real- und eine Hauptschulklasse sowie eine gymnasiale Klasse eingerichtet. Während die neuen Klassenverbände sich in ihren Klassenräumen erstmalig näher kennen lernten, waren die Eltern und Geschwister zu Getränken und kleinen Snacks vom Förderverein eingeladen. Die „Fair-Trader“ der Friedens-AG verteilten Lutscher und Flyer. „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ prangte in großen Lettern auf ihren T-Shirts.

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