Quote von 40 Prozent nicht erreicht

Vermarktungsphase verlängert / Glasfaserausbau im Zentrum von Barnstorf

Samtgemeindebürgermeister Jürgen Lübbers (links) und Niederlassungsleiter Andreas Niehaus werben für den Glasfaserausbau im Zentrum des Fleckens Barnstorf.
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Samtgemeindebürgermeister Jürgen Lübbers (links) und Niederlassungsleiter Andreas Niehaus werben für den Glasfaserausbau im Zentrum des Fleckens Barnstorf.
  • Edgar Haab
    vonEdgar Haab
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Barnstorf – „Ohne Glasfaser verlieren wir den Anschluss. Die umliegenden Mitgliedsgemeinden hätten eine bessere Breitbandausstattung als der Ortskern des Fleckens Barnstorf, wenn die Bürger sich jetzt nicht entscheiden“, erklärt der Barnstorfer Samtgemeindebürgermeister Jürgen Lübbers. Die Quote von 40 Prozent haben die „schwarzen Flecken“ (mindestens 30 MBit/s) in Barnstorf bislang nicht erreicht.

Für den Ausbau muss sich während der Vermarktungsphase ein bestimmter Anteil der Bevölkerung für ein „Nordischnet“-Produkt entscheiden, sodass das großangelegte Infrastruktur-Projekt in einer Region für die der Netzbetreiber GVG Glasfaser wirtschaftlich tragbar umgesetzt werden kann, heißt es in einer Mitteilung.

„Je nach Siedlungsgebiet liegt die Quote der angemeldeten Haushalte aktuell noch bei 30 bis 35 Prozent. Auch wenn wir nicht exakt 40 Prozent erreichen sollten, können wir mit einer kleinen Abweichung arbeiten“, so Andreas Niehaus, Niederlassungsleiter der GVG Glasfaser für Niedersachsen.

„Wir haben sehr viel positives Feedback aus der Bevölkerung zu unserem geplanten Glasfaserausbau erhalten. Wir setzen alles daran, unseren Kunden, die sich für die moderne Glasfasertechnologie entschieden und die Bedeutung für sich persönlich, wie auch für die Region erkannt haben, den Anschluss zu ermöglichen.“

Auch für Samtgemeindebürgermeister Jürgen Lübbers ist klar, dass jetzt noch einmal alle Kräfte mobilisiert werden müssen: „Die letzten Monate haben uns gezeigt, dass ein Breitbandanschluss keine Ausnahme, sondern die grundlegende Infrastruktur für eine funktionierende Arbeits- und Freizeitwelt sein sollte.“

Gerade jetzt zur Corona-Zeit habe die Bevölkerung in vielfacher Hinsicht gesehen, wie wichtig eine schnelle und stabile Internetverbindung sei, ergänzte Niehaus. Homeoffice, Homeschooling und viele weitere Bereiche, wie Wirtschaft und Handel würden vor allem in Zukunft von einem Glasfaseranschluss profitieren und die bundesweite Digitalisierung voran bringen.

Um die benötigten, fehlenden Prozente einzuholen, werde die Vermarktungsphase für „Nordischnet“ (Marke der GVG Glasfaser) um zwei Wochen verlängert. Bürger hätten bis Sonntag, 9. August, Zeit, sich für einen Glasfaservertrag der „Nordischnet“ zu entscheiden.

Sollten die benötigten Prozente nicht eingeholt werden, so könnte ein Ausbau mit dem Glasfasernetz in den schwarzen Flecken im Zentrum von Barnstorf ausfallen.

„Wer heute sagt, dass er mit der Leistung seines Internets zufrieden ist, muss sich im Klaren sein, dass die Anforderungen an das Netz in Zukunft stark steigen werden. Besonders, wenn in einem Haushalt mehrere Geräte die Internetverbindung beanspruchen, kann es schnell an seine Grenzen stoßen. Die schwarzen Flecken von heute sind die weißen Flecken von morgen“, so der Niederlassungsleiter.

Ziel sei es, für den gesamten Landkreis Diepholz flächendecken Glasfasernetz anbieten zu können. Bedingt durch Corona sei es schwierig gewesen, ausreichend Bürger zu erreichen, ergänzte Lübbers.

Beide betonten den Mehrwert, den Gebäude und Institutionen durch eine Glasfaseranbindung erhalten würden und hoffen auf die nötige Rückmeldung aus der Bevölkerung.

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