Vorsitz bleibt vakant

Veränderte Schwerpunkte: Fördergemeinschaft Barnstorf hat für 2022 Aktionen in Planung

Der verkaufsoffene Sonntag gehört zum traditionellen Barnstorfer Frühlingserwachen dazu. Am 9. und 10. April 2022 soll es eine Neuauflage des Marktes geben.
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Der verkaufsoffene Sonntag gehört zum traditionellen Barnstorfer Frühlingserwachen dazu. Am 9. und 10. April 2022 soll es eine Neuauflage des Marktes geben.

Die Fördergemeinschaft Barnstorf plant für das Jahr 2022 Aktionen. Allerdings rechnet der Vorstand nicht damit, dass der vakante Posten des Vorsitzenden neu besetzt wird.

Barnstorf – Das Jahr 2021 ist fast vorbei. Um die Barnstorfer Fördergemeinschaft war es lange ruhig – bekannte und wiederkehrende Aktionen wie die Weihnachtstaler fielen der Corona-Krise zum Opfer. Jetzt gibt es aber ein Lebenszeichen: Die Fördergemeinschaft plant für Februar 2022 ihre Jahreshauptversammlung. Was der Verein im kommenden Jahr vorhat und wie es um ihn steht, erzählt Vorstandsmitglied Rouven Barmbold im Gespräch mit dieser Zeitung.

Fördergemeinschaft Barnstorf: Jahreshauptversammlung als Planungsgrundlage

„Die Jahreshauptversammlung wird von uns durchgezogen“, verspricht Barmbold, „weil wir einige Entscheidungen treffen müssen.“ Sollte sich die Corona-Situation bis Februar nicht verbessern und eine Präsenzversammlung unmöglich machen, „dann machen wir eine Online-Veranstaltung daraus“, erklärt das Vorstandsmitglied der Fördergemeinschaft.

Der Posten des ersten Vorsitzenden ist bereits seit längerer Zeit unbesetzt. Und das wird laut Barmbold wahrscheinlich auch nach der Generalversammlung so bleiben: „Die Stelle ist vakant und wird wohl auch vakant bleiben.“ Das liege unter anderem auch daran, dass die Corona-Krise fast komplett verhindert habe, Gespräche mit potenziellen Interessenten zu führen, von denen es in Barnstorf ohnehin nicht allzu viele gebe.

Gedanken an eine Auflösung der Fördergemeinschaft hat es vor zwei, drei Jahren gegeben. Die sind jetzt aber vom Tisch.

Rouven Barmbold

Dennoch bleibe die Barnstorfer Fördergemeinschaft handlungsfähig, erklärt Rouven Barmbold. „Laut Satzung braucht es nur eine Person im Vorstand.“ Und weil dieses Kriterium in absehbarer Zukunft erfüllt werden könne, bleibe der Verein bestehen. „Gedanken an eine Auflösung der Fördergemeinschaft hat es vor zwei, drei Jahren gegeben. Die sind jetzt aber vom Tisch“, erzählt er. „Wir haben die Schwerpunkte verändert. Unsere Arbeit ist nicht mehr so zeitintensiv, weil wir unsere Angebote vor einigen Jahren etwas zurückgefahren haben.“

Einige Veranstaltungen und Aktionen seien aus dem Programm der Fördergemeinschaft entfernt worden. Barmbold nennt als Beispiel den Kartoffelmarkt, den es nicht mehr gibt. „Das haben wir gemacht, um trotzdem etwas anbieten zu können“, erklärt der selbstständige Unternehmer, weshalb der Verein sein Angebot sukzessive reduziert hat.

Frühlingserwachen hängt nur noch von der Corona-Entwicklung ab

Für andere fest im Barnstorfer Terminkalender verankerte Veranstaltungen seien gewisse Verantwortlichkeiten auf die Samtgemeinde oder unabhängige Schausteller übertragen worden, um eine Überlastung der Fördergemeinschaft zu verhindern.

Dazu zähle auch das traditionelle Frühlingserwachen in Barnstorf. Die Federführung dieses Marktes habe der Förderverein an den Bassumer Schausteller Albert Dormeier abgetreten. Während der nun anstehenden Jahreshauptversammlung werde der Verein abklären, ob und wie der Markt stattfinden könne. Barmbold ist zuversichtlich: „Wir sind zwar auch ein Stück weit von Albert Dormeier abhängig, aber eigentlich ist es nur Corona selbst, das das Frühlingserwachen noch verhindern könnte.“

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