Schwache Resozanz beim 38. Volksradfahren

Trotz Sonnenscheins nur 68 Pedalritter auf der Strecke

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Vorsitzender Friedrich Meyer (3.v.l.) und Bürgermeister Friedrich Iven (2.v.l.) freuten sich mit den Gewinnern des Volksradfahrens. Der Hauptpreis ging an Anne Husmann.

Cornau - Zum 1. Mai sattelt man am besten die Drahtesel. Das dachten sich offensichtlich viele der Teilnehmer beim Volksradfahren in Cornau. Insgesamt 68 kleine und große Pedalritter begaben sich gestern Vormittag auf die rund 22 Kilometer lange Strecke. Dabei wurden sie von strahlendem Sonnenschein begleitet.

Aber selbst das schöne Wetter konnte am Ende nichts daran ändern, dass die Teilnehmerzahl hinter den Erwartungen zurückgeblieb. Der veranstaltende Rad- und Motorsportverein Cornau hatte bei der 38. Auflage der Traditionsveranstaltung mit etwa 150 Teilnehmern gerechnet. Unter den Anwesenden seien jedoch „alle Bevölkerungsschichten“ vertreten gewesen, stellte Vorsitzender Friedrich „Hasso“ Meyer fest. Die sinkende Beteiligung örtlicher Vereine sowie fehlender Nachwuchs seien die Hauptsorgen. Daran kann wohl auch der 111. Geburtstag, den der Verein in diesem Jahr feiert, nichts ändern.

Dabei waren die Anreize zum Mitmachen durchaus vorhanden. Es gab viele Preise für die Teilnehmer zu gewinnen. Bei der Tombola sicherte sich Anne Husmann aus Cornau den Hauptgewinn: ein brandneues Fahrrad. Die Gewinnerin freute sich sehr über den Preis, der ihr von Bürgermeister Friedrich Iven persönlich überreicht wurde.

Doch nicht nur Anne Husmann konnte gestern Mittag einen Preis mit nach Hause nehmen. Stefan Meinking gewann eine Fahrt mit einem GLC-SUV von Mercedes Benz. Auf eine Kutschfahrt zu Zweit konnte sich Hartmut Muhle freuen.

Wie in jedem Jahr wurden diverse Pokale vergeben. So ging beispielsweise die Auszeichnung für den jüngsten Teilnehmer an Tjark Plümer. Er nahm bereits zum dritten Mal an der Veranstaltung teil. Das Pendant zu Tjark bildete Marga Hetscher. Die sportliche Rentnerin, Jahrgang 1929, bekam den Preis als älteste Teilnehmerin. Sechs Jahre jünger ist Wilfried Speckmann, der hierfür ebenfalls eine Auszeichnung erhielt. Gerade beim Thema Radfahren ist das hohe Alter der beiden Teilnehmer noch einmal besonders beachtlich.

Da sich die Veranstaltung wieder an Jung und Alt richtete, verliehen die Veranstalter auch einen Preis an die größte Familie. Die Friederichs aus Cornau waren mit vier Personen vertreten. Die beiden Kinder der Familie, Erik und Sofie (beide 7), schafften die ganzen 22 Kilometer mit lediglich einer kurzen Pause. Da machte sich wohl das gute Training bezahlt. „Wir waren 2013 schon mal dabei“, berichtete Sofie lächelnd.

Neben den Einzel- und Familienpokalen wurde auch wieder ein Preis für die größte Gruppe vergeben. Dieser ging mit 20 Teilnehmern, wie schon im vergangenen Jahr, an den Sportfischereiverein Flecken Cornau. Am Rande der Siegerehrung warteten wie gewohnt feste und flüssige Stärkungen auf die Teilnehmer.

ls

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