Wertschätzung und Förderung

Stärkung des Ehrenamtes in der Samtgemeinde Barnstorf: Kandidaten äußern Vorschläge

Das Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr, wird von den Kandidaten für das Amt des Barnstorfer Samtgemeindebürgermeisters, als ein Pfeiler des Ehrenamtes in der Samtgemeinde Barnstorf, genannt, den es zu stärken gilt. Symbolbild: Schlotmann
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Das Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr, wird von den Kandidaten für das Amt des Barnstorfer Samtgemeindebürgermeisters, als ein Pfeiler des Ehrenamtes in der Samtgemeinde Barnstorf, genannt, den es zu stärken gilt.

Barnstorf – Egal, ob in einem Verein, bei der Feuerwehr oder beim Deutschen Roten Kreuz. Viele Bürgerinnen und Bürger der Samtgemeinde Barnstorf engagieren sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich. Diese Leistung wollen die drei Kandidaten für das Amt des Barnstorfer Samtgemeindebürgermeisters/ der Barnstorfer Samtgemeindebürgermeisterin zukünftig stärken und würdigen.

Wie genau, erklären Alexander Grimm (SPD), Elke Oelmann (Grüne) sowie Dr. Christina Radons (parteilos) auf Anfrage dieser Zeitung.

Alexander Grimm

„Neben bereits existierenden Angeboten (Ehrenamtskarte) möchte ich die Schaffung von weiteren Anreizsystemen etablieren. Zum Beispiel eine

Kostenbeteiligung für die oftmals notwendige Ausbildung von Ehrenamtlichen, Gutscheine zum Einkauf vor Ort, Beitragsnachlässe oder Bonuspunkte für den Erwerb von Baugrundstücken. Mir fallen noch weitere Punkte ein mit denen wir uns beschäftigen können, die aber auch zu unseren Bedürfnissen vor Ort passen müssen. Ich würde es den Einwohnerinnen und Einwohnern überlassen, welche Form von Förderung gewünscht und umgesetzt werden soll. Daher möchte ich auch im Rahmen eines Bürgerhaushaltes, den ich als eine Form der Mitbestimmung betrachte, einen Ideenwettbewerb durchführen. Die finanzielle Ausgestaltung könnte durch Spenden erhöht werden. Zudem gibt es zahlreiche Förderprogramme auf Landes- und Bundesebene zum Thema Ehrenamt. Wer oder was gefördert werden soll, muss in jedem Fall transparent, nachvollziehbar und gerecht erfolgen.“

Elke Oelmann

„Ich gehe als gutes Beispiel voran und verteile beispielsweise Lebensmittel bei der Tafel in Barnstorf, helfe geflüchteten Menschen in meiner Nachbarschaft und bin ehrenamtliche Bürgermeisterin. Ich möchte der Politik die Übernahme von Ausbildungskosten vorschlagen. Ich würde gerne eine öffentliche Wertschätzung in Form einer Auszeichnung in einer Feierstunde im Rathaus vornehmen. Diese Auszeichnung würde ich aber auf jedes freiwillige Engagement, das besonders zu würdigen ist, ausdehnen wollen. Die Samtgemeinde Barnstorf soll auf meine Initiative eine Ehrenamtscard einführen. Durch persönliche Anwesenheit auf Veranstaltungen und aktive Unterstützung bei Werbekampagnen möchte ich die öffentliche Wahrnehmung positiv verstärken. So wäre ich zum Beispiel auch bereit, gemeinsam mit den Aktiven in Schule zu werben. Außerdem sollte auf der Webseite/App der Samtgemeinde auf alle Veranstaltungen und Aktivitäten der Vereine, Initiativen und Gruppen hingewiesen werden.“

Christina Radons

„Ehrenamtliches Engagement ist für das Zusammenleben in der Gemeinde unerlässlich. Ich möchte das Ehrenamt stärken und einen regelmäßigen Austausch mit den Vereinen, Initiativen und Gruppen der Samtgemeinde Barnstorf und mit deren Vertretern initiieren. Aufgabe der Gemeinde ist es, gute Rahmenbedingungen zu sichern. Die Sportstätten und Dorfgemeinschaftshäuser müssen in einem guten Zustand erhalten werden. Um die Feuerwehr zu stärken, muss der Feuerwehrbedarfsplan umgesetzt werden. Ein besonderer Fokus liegt für mich in der Förderung der Vereine und in der Nachwuchsarbeit in den Vereinen und bei der Feuerwehr. Hier sollte eine bessere finanzielle Unterstützung der Jugendarbeit durch die Gemeinde erfolgen. Die Arbeit der Ehrenamtlichen sollte mit mehr individueller Wertschätzung gestärkt werden, wie beispielsweise durch Neujahrsgespräche und eine kostenfreie Saisonkarte zum Freizeitbad. Eine finanzielle Stärkung des Ehrenamtes kann durch einen Ehrenamts-Etat in jedem Gemeindehaushalt erfolgen.“

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