Unterstützung für Barnstorf 

Spahn steht hinter Krebsberatungsstelle

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Bei einer Diagnose wie Lungenkrebs (Bild) ist Beratung wichtig - deshalb ist die Zukunft der Barnstorfer Einrichtung auch Bundesgesundheitsminister Spahn wichtig. 

Barnstorf - Die Zukunft der Krebsberatungsstelle in Barnstorf ist weiter ungewiss.

Etwas Hoffnung dürfte den Verantwortlichen des Trägervereins, der Interessengemeinschaft Gesundes Leben (Igel), ein Schreiben machen, das der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erhalten hat. Darin geht es um die Sicherstellung der Weiterfinanzierung der ambulanten psychosozialen Krebsberatungsstellen.

„Unser Ziel ist und bleibt die Sicherstellung einer bedarfsgerechten, qualitätsgesicherten und nachhaltig finanzierten ambulanten psychosozialen Krebsberatung und die Erhaltung bewährter Strukturen und Angebote“, versichert Spahn. 

Um dabei zügig zu einer Lösung zu kommen, laufen dem Minister zufolge zwei entscheidungsweisende Prozesse gleichzeitig, wie Abgeordneter Knoerig in einer Pressemitteilung erklärt. 

Expertisen zur Versorgung stehen noch aus

So hat das Gesundheitsministerium eine Bestandsaufnahme und Analyse der psychoonkologischen Versorgung in Deutschland beauftragt, deren Ergebnisse voraussichtlich noch in diesem Jahr erwartet werden. 

Zugleich erarbeiten Sachverständige einer Arbeitsgruppe im Rahmen des Nationalen Krebsplans Empfehlungen für Qualitätskriterien für eine angemessene psychosoziale Krebsberatung und beraten danach mögliche Finanzierungsmodelle. 

Sobald diese Analysen und Empfehlungen vorliegen, werde über die künftige Ausgestaltung der psychoonkologischen Versorgung entschieden, so der Minister.

Beratung im ländlichen Raum ist selten

„Die Krebsberatungsstelle in Barnstorf hat eine hohe Bedeutung in unserer Region. Außerdem ist sie die einzige von der Deutschen Krebshilfe geförderte Einrichtung im ländlichen Raum“, so Knoerig. Alle Beteiligten brauchten so schnell wie möglich Planungssicherheit, um das Angebot für die Betroffenen und ihre Angehörigen aufrechtzuerhalten.

Aus diesem Grund hatte Knoerig im Sommer vergangenen Jahres Spahns Vorgänger Hermann Gröhe zu einem Termin in Barnstorf eingeladen. Knoerig verweist auf Spahns schriftliche Zusicherung, dass „wir in unseren Anstrengungen nicht nachlassen werden“. 

Dabei stehen die Barnstorfer nicht allein da. Die heimische Krebsberatungsstelle ist eine von bundesweit 18 Einrichtungen, die von der Deutschen Krebshilfe gefördert werden.

Seit 2015 zahlt auch der Landkreis fü

Die Barnstorfer Krebsberatungsstelle ist seit dem Jahr 2009 im Förderprogramm der Deutschen Krebshilfe. Da ab 2015 die Mittel reduziert wurden, hat der Landkreis Diepholz ungedeckte Sach- und Personalkosten bis 2017 übernommen. Laut Kreistagsbeschluss vom 18. Dezember 2017 wird die Igel-Einrichtung auch in den Jahren 2018 und 2019 bezuschusst, solange die Deutsche Krebshilfe ihre Überbrückungsfinanzierung fortsetzt beziehungsweise bis die finanzielle Regelversorgung über die Krankenkassen steht.

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