Barnstorfer belegt bei Retrorun-WM Platz vier

Siegertreppchen nur knapp verpasst

Der Barnstorfer Christian Steinemann landete bei der sechsten Retrorun-Weltmeisterschaft in Essen am Freitag beim 100-Meter-Rückwärtslauf einen Achtungserfolg: Als viertbester Starter verfehlte er das Siegertreppchen nur ganz knapp. - Foto: Scheland

Barnstorf /Essen - Fast hätte es am Freitag für den 36-jährigen Christian Steinemann aus Barnstorf bei den Retrorun-Weltmeisterschaften in der Ruhrgebietsmetropole Essen sogar zu einer Bronzemedaille gereicht: Der „Christinator“ belegte beim Rückwärtslauf über die 3.000-Meter-Distanz bei starker internationaler Konkurrenz den vierten Platz und verfehlte damit den Sprung aufs Siegertreppchen nur denkbar knapp.

Von den neun Startern in seiner Altersklasse ließ der Barnstorfer fünf hinter sich. Gestoppt wurde für den Amateursportler eine Zeit von 16 Minuten und 8 Sekunden. Insgesamt kämpften beim 3.000-Meter-Rückwärtslauf 26 Teilnehmer um Sieg und Platz. Beim 100-Meter-Sprint landete der 36-Jährige auf dem elften Rang, beim 800-Meter-Rückwärtslauf auf dem zwölften Platz.

Steinemann kehrte Sonntagabend mit einer wichtigen sportlichen Erkenntnis in den Hunteflecken zurück: „Sprintstrecken sind überhaupt nicht mehr mein Ding, da bin ich wohl inzwischen zu alt. Aber über die Ausdauer-Distanzen halte ich noch ganz gut mit.“ Insgesamt zeigte er sich mit seinem Abschneiden mehr als zufrieden.

„Es war ein erlebnisreicher Tag in Essen mit einem finalen Höhepunkt“, resümierte der Physiotherapeut. Und blickte auch schon in die Zukunft: „Wenn im kommenden Jahr die siebte Retrorun-WM in Italien zustande kommt, dann möchte ich wohl noch einmal dabei sein und für die längeren Strecken melden.“ Wohl wissend, „dass ich dann aber noch intensiver trainieren muss.“

Bei Christian Steinemann hat sich der läuferische „Richtungswechsel“ erst vor gut einem halben Jahr vollzogen. „Vorwärts laufen kann jeder, sich aber rückwärts möglichst flott und lange auf den Beinen zu bewegen, ist eine echte Herausforderung“, war ihm schnell klar. „Es macht nicht nur großen Spaß, sondern kräftigt auch ganz spezielle Muskelgruppen und verbessert das Koordinationsvermögen.“ 

ges

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