Politische Jugend wird gefördert

Samtgemeinde unterstützt AG „Politicial Youth Barnstorf“

Setzen sich für die Arbeitsgemeinschaft „Politicial Youth Barnstorf“ an der Christian-Hülsmeyer-Schule in Barnstorf ein: Jürgen Lübbers, Regina Meyer, Christine Weißer, Saskia Rauer, Carolin Schulz-Schwenker, Andreas Beine.
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Setzen sich für die Arbeitsgemeinschaft „Politicial Youth Barnstorf“ an der Christian-Hülsmeyer-Schule in Barnstorf ein: Jürgen Lübbers, Regina Meyer, Christine Weißer, Saskia Rauer, Carolin Schulz-Schwenker, Andreas Beine.

Barnstorf – In der Arbeitsgemeinschaft (AG) „Politicial Youth Barnstorf“ (PYB) an der Christian-Hülsmeyer-Schule (CHS) wollen sich Schüler mit Themen der kommunalen Politik beschäftigen. Dieses Engagement unterstützt die Samtgemeinde Barnstorf zum Start im kommenden Jahr mit finanziellen Mitteln.

Im Rahmen des Forschungsvorhaben LAZIK N2030 – LösungsAnsätze Zielkonflikte für nachhaltige Entwicklung 2030 – das die Samtgemeinde Barnstorf nach rund drei Jahren abgeschlossen hat, soll nun auch die Jugend beteiligt werden. Im Fokus stehe die Verknüpfung der Wissenschaft und der Jugend bei politisch diskutierten Themen mitzuwirken.

Diese Themen wurden im Zuge der LAZIK N2030 als Zielkonflikte formuliert. In der Samtgemeinde Barnstorf werden die Zielkonflikte „Ausbau Windkraftanlagen versus Flächenschutz/Lebens- und Wohnqualität“ und „Wiederansiedlung des Wolfes versus Sicherheit Mensch/Nutz- und Weidetier“ thematisiert.

Innerhalb der PYB AG an der CHS wollen sich Schülerinnen und Schüler unter anderem mit diesen Konfliktpunkten beschäftigen und ihre Lösungsvorschläge im Anschluss dem Barnstorfer Samtgemeinderat vorstellen. „Wir wollen die Hemmschwelle der Jugendlichen zur kommunalen Politik senken und den engagierten Schülern eine Möglichkeit bieten, ihre Vorschläge zu präsentieren“, so Samtgemeindebürgermeister Jürgen Lübbers.

Es habe in diesem Jahr bereits ein Treffen im Rathaus gegeben, bei dem jugendliche Einwohner der Samtgemeinde Themen, die sie beschäftigen, vorgestellt haben. Dabei ging es um die Themen Umwelt, Mobilität und Freizeitgestaltung. Beispielsweise wurd in Zusammenarbeit mit dem Barnstorfer Jugendpfleger Ole Sterik ein Konzept zur Senkung von Vandalismus entworfen. Der Vorschlag: Die Mülleimer in der Samtgemeinde bunt gestalten, damit diese Aufmerksamkeit erregen.

„Es wurden Umsetzungsmöglichkeiten vorgestellt und Preis-Kalkulationen erarbeitet. Wir reden also nicht von bloßen Luftschlössern, sondern über konkrete Gedanken der Jugendlichen zu politischen Themen“, sagte Carolin Schulz-Schwenker als zuständige Koordinatorin bei der Samtgemeindeverwaltung.

Mit 500 Euro unterstützt die Samtgemeinde die im kommenden Jahr startende Arbeitsgemeinschaft. Zusätzlich soll ein Jugendforum ins Leben gerufen werden, in dem sich die politikbegeisterten Jugendlichen austauschen können.

„Wir wollen die Interessen der Schüler zur Kommunalpolitik einbeziehen. Ich könnte mir auch junge neue Ratsmitglieder vorstellen, die von ihren engagierten Lehrern unterstützt werden“, so Lübbers weiter. Er wünsche sich zudem, dass neben der Bundespolitik, die Kommunalpolitik im Unterricht mehr in den Fokus gerückt werden solle.

An der CHS betreuen Saskia Rauer und Christina Weißer die politische Arbeit innerhalb der AG. „Dank der Unterstützung der Politik können wir dieses Vorhaben in der Schule integrieren. Denn wenn, dann wollen wir richtig in der politischen Entwicklung vor Ort einsteigen“, erklärte Schulleiterin Regina Meyer.

Gemeinsam mit Konrektor Andreas Beine könne sie sich vorstellen Umfragen und Abstimmungen in den höheren Klassen der Schule durchzuführen.

Die Arbeit der „Political Youth Barnstorf“ sollte bereits in diesem Jahr beginnen. Aufgrund der Corona-Situation wurde der Start in das nächste Jahr verlegt.

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