Ruth Cordes aus Syke zeigt Werke im Rathaus / Ausstellung bis Anfang Januar

Abstrakte Sinnzusammenhänge

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Das Ölgemälde „Strandspiel I“ ist eines von vielen Werken, das Ruth Cordes (2.v.r.) am Freitagabend im Barnstorfer Rathaus präsentierte. Über ihre Ausstellung freuten sich Bürgermeisterin Elke Oelmann (2.v.l.) sowie Christiane Roth (r.) und Ricarda Runau.

Barnstorf - Eine „Darstellung von abstrakten Sinnzusammenhängen“: So beschreibt Ruth Cordes selbst ihre Gemälde, die ab sofort im Barnstorfer Rathaus zu sehen sind. Die Ausstellung „Sinnbilder“ wurde am Freitagabend in Anwesenheit von Bürgermeisterin Elke Oelmann eröffnet. Für die Organisation zeichnete der „Treffpunkt Kultur“ verantwortlich.

Ihre Bilder würden keine Abbildungen zeigen, sondern abstrakte Zusammenhänge, erläuterte Cordes. Sie male vor allem, was sie darin sehe. Der Weg zur Philosophie ist dabei offenbar für die in Syke lebende Malerin nicht weit. Bei ihren Gemälden dreht es sich jedoch grundsätzlich um die Beziehung zwischen Mensch und Natur.

Das Ölgemälde „Strandspiel I“ beispielsweise sei auf einer Reise in der Normandie entstanden, berichtet die Künstlerin. Das Werk zeigt zwei Kinder, die in der Brandung des Meeres spielen. Hier habe sie vor allem fasziniert, dass die Kinder so selbstvergessen in ihrem Spiel mit der Natur seien. Diese Selbstvergessenheit hätten viele Erwachsene heute verlernt, stellte die gelernte Grafikerin fest, die sich seit 2006 hauptberuflich der Kunst widmet.

Auf diesem Wege ist sie bereits viel in Norddeutschland herumgekommen. In Hamburg konnte sie mit einer Kollegin bereits zahlreiche Menschen in ihre Ausstellungen locken. Mittlerweile sei sie gut auf Tour mit ihren Bildern, so Cordes. Barnstorf habe sie hierbei jedoch besonders gereizt, da sie bisher zwar immer in der Region, aber nie im Hunte-Flecken selbst gewesen sei.

Für die Gelegenheit zur Ausstellung ist sie vor allem dem „Treffpunkt Kultur“ dankbar, der sie nach Barnstorf eingeladen und die Veranstaltung sehr gut organisiert habe. Der Dank beruhte ganz auf Gegenseitigkeit. Sie würden die Malerei sehr ansprechend finden, betonten Christiane Roth und ihre Mitstreiterinnen vom örtlichen Arbeitskreis.

Interesse an der Ausstellung zeigte auch Bürgermeisterin Elke Oelmann, die stellvertreten für die Samtgemeinde Barnstorf bei der Vernissage anwesend war. Die Bilder von Ruth Cordes waren ihr bislang fremd gewesen, über die Malerin hatte sie aber schon einiges gehört: „Ein unkomplizierter, freundlicher Mensch, der sehr offen und sympathisch anderen gegenüber ist.“

Zur Eröffnung gab es Harfenmusik von Susanne Hoffmann, die einige vermutlich als ehemalige Chorleiterin aus Drebber kennen. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. An der Sektbar gab es herzhafte Snacks, die Ricarda Runau vom „Treffpunkt Kultur“ zubereitet hatte. Die Ausstellung ist nun bis zum 8. Januar 2016 im Rathaus zu sehen.

ls

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