Rück- und Ausblicke beim Neujahrsempfang der Kirchengemeinde in Drebber

Kinderkirchentag als gutes Zeichen der Zusammenarbeit

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Die Grußworte während des Neujahrsempfangs wurden von Pastor Rainer Hoffmann, Bürgermeister Friedrich Iven und Kirchenvorstand Maike Siemon (stehend, v.l.) gehalten.

Drebber - Schneebedeckte Bürgersteige, spiegelglatte Straßen: Der Gottesdienst zum ersten Sonntag im neuen Jahr mit dem traditionellen Neujahrsempfang hatte trotz des Eisregens mehr als 60 Besucher in die Marienkirche nach Drebber gelockt. Sie trotzten dem Wetter und wurden mit aufmunternden Worten und auch kleinen Geschenken belohnt.

Zu Beginn des Gottesdienstes erhielt jeder Besucher eine Schraube, worüber diese sich erst einmal wundern durften. Der tiefe Sinn der Gabe sollte sich im weiteren Verlauf der Veranstaltung erschließen. Pastor Rainer Hoffmann nahm in seiner Predigt Bezug auf die Jahreslosung der Kindernothilfe: „Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“ (Jesaja 66.13). Um im Bild zu bleiben, erhielten die Besucher dann zum Ende des Gottesdienstes eine zur Schraube passende Mutter.

Die musikalische Gestaltung lag in Händen der Songgruppe Chorisma. Die Sänger unter der Leitung von Gudrun Michalski warteten mit einem neuen Repertoire auf und erfreuten die Zuhörer mit ihren frisch eingeübten Liedern.

Zum anschließenden Neujahresempfang im Gemeindehaus waren alle Besucher herzlich willkommen. Unter der Gästeschar befanden sich auch mehrere Vertreter der Kommunalpolitik. Aus Aschen war Ortsvorsteher Wilhelm Paradiek vertreten, für den Rat der Gemeinde Drebber erschien Bürgermeister Friedrich Iven. Auch Ehrenbürgermeister Helmut Engels und stellvertretender Landrat Werner Schneider gaben sich die Ehre.

Das Grußwort des Kirchenvorstands der Kirchengemeinde Mariendrebber hielt Maike Siemon. Sie zollte der vielen kleinen Schritte Dankbarkeit und Respekt und betonte, dass im Prozess des Zusammenwachsens der beiden Kirchengemeinden im vergangenen Jahr ein großer Schritt geleistet wurde. Sichtbares Zeichen war der von Jacobidrebber und Mariendrebber gemeinsam gestaltete Kinderkirchentag des Kirchenkreises Grafschaft Diepholz, der mehrere hundert Kinder angelockt hatte.

Die enge Kooperation beider Kirchengemeinden wird übrigens auch an anderen Stellen deutlich. Bei Kinderkirche und Konfirmandenunterricht wird gemeinsame Sache gemacht. Auch der neue Jugendraum im ehemaligen Pfarrhaus in Jacobidrebber steht den jungen Leuten aus beiden Gemeinden zur Verfügung.

Bürgermeister Friedrich Iven lobte vor allem die Zusammenarbeit zwischen Kirche und Gemeinde. Als Neuerung erwähnte er die Gestaltung des Volkstrauertages. Hier gab es bislang zwei getrennte Gottesdienste. In diesem Jahr soll es einen zentralen Gottesdienst in der Jacobikirche geben. Nicht unerwähnt blieb in diesem Zusammenhang, dass an jeder Gedenkstätte auch weiterhin mit einer Kranzniederlegung der gefallenen Soldaten gedacht und erinnert werde.

Nicht zuletzt wurde beim Neujahrsempfang der Hoffnung Ausdruck verliehen, dass auch im neuen Jahr die vielfältigen Aufgaben gut bewältigt werden und das Zusammenwachsen der Gemeinden weiter gelingen möge.

bau/sp

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