Reisebüro Borchers stellt den Betrieb ein / Nachfolger führen Kiosk weiter

Nahtloser Wechsel im Bahnhof

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Blumen zum Ein- beziehungsweise Auszug: Bürgermeisterin Elke Oelmann, Samtgemeindebürgermeister Jürgen Lübbers (r.) und Wirtschaftsförderer Thorsten Kuhlmann (2.v.r.) danken Klaus Borchers (2.v.l.) und Stefan Vormschlag für das Engagement im Bahnhof.

Barnstorf - Reisebüro, Kiosk und Fahrkartenverkauf: Mit diesem Geschäft sind Anke von der Lage-Borchers und ihr Ehemann Klaus Borchers seit acht Jahren im Barnstorfer Bahnhof vertreten. Diese Ära endet nun. Ende dieses Monats ziehen sich die Betreiber aus der Verkehrsstation zurück. Einen Leerstand wird es aber nicht geben. Stefan Vormschlag und seine Partnerin Manuela Meerhoff übernehmen die Räume zum 1. August und führen den Kiosk weiter.

Über den nahtlosen Übergang freuen sich die Vertreter des Fleckens Barnstorf, der bekanntlich Eigentümer und Vermieter des Bahnhofs ist. Samtgemeindebürgermeister Jürgen Lübbers, Bürgermeisterin Elke Oelmann und Wirtschaftsförderer Thorsten Kuhlmann haben gestern Mittag die Gelegenheit genutzt, um sich bei den alten und neuen Betreibern für ihr Engagement zu bedanken.

„Für uns ist wichtig, dass hier Leben drin ist“, sagt Lübbers. Dem kann Oelmann nur zustimmen. Beide zeigen Verständnis dafür, dass sich das Reisebüro Borchers vom Standort abwendet. Denn große Gewinne hat das Geschäft offenbar nicht mehr abgeworfen. Als Hauptgrund nennt Klaus Borchers die gesunkenen Provisionen beim Verkauf von Bahntickets. Hinzu komme, dass immer mehr Kunden ihre Fahrkarten über das Internet kaufen würden, sich andererseits aber wohl nicht davor scheuen, bei Problemen im Online-Geschäft im Laden um Hilfe zu bitten. Für die Beratung und Vermittlung von Reisen steht Borchers weiterhin im Laden an der Bremer Straße zur Verfügung.

Stefan Vormschlag und Manuela Meerhoff wollen den Kiosk aufrecht erhalten und auch Bahntickets für den Nahverkehr anbieten. Außerdem soll ein Teil des rund 100 Quadratmeter großen Raumes für Veranstaltungszwecke genutzt werden. Hier könnten sich Synergieeffekte mit dem „Refugium“ ergeben, das die beiden Betreiber nur wenige Schritte entfernt an der Bahnhofstraße besitzen. Dort werden Whiskey, Weine und originelle Geschenkideen angeboten.

sp

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