Die Politik gibt ihr Jawort

Standesamtliche Eheschließungen im Meyer-Köster-Haus möglich

Das Meyer-Köster-Haus bietet mit seiner guten Stube und weiteren Räumen verschiedene Möglichkeiten für Eheschließungen.

Barnstorf - Der Vorschlag des Heimatvereins Samtgemeinde Barnstorf, dass sich in seinem Domizil am Roggenberg künftig Paare das Jawort geben könnten, stößt auf offene Ohren. Der Rat der Samtgemeinde Barnstorf hat in seiner jüngsten Sitzung einen einstimmigen Beschluss gefasst. Damit werden standesamtliche Eheschließungen im Meyer-Köster-Haus und den Nebengebäuden, wie etwa dem historischen Backhaus, ermöglicht.

Seit vielen Jahren finden immer häufiger Eheschließungen ohne kirchliche Trauung statt. Daher wünschen sich Paare vermehrt besondere Räume für die Zeremonie. In Drebber gibt es bereits seit 2006 eine solche Möglichkeit. Im dortigen Heimathaus werden jährlich zwischen fünf und zehn standesamtliche Eheschließungen vorgenommen. Nutznießer sind überwiegend derzeitige oder ehemalige Einwohner der Gemeinde Drebber, berichtet die Verwaltung.

Mit der Widmung des Meyer-Köster-Hauses wird insbesondere den Menschen aus Barnstorf und Umgebung eine weitere Alternative zu den Diensträumen des Standesamtes im Rathaus geboten. „Eine schöne Idee“, meint die Bürgermeisterin des Fleckens Barnstorf, Elke Oelmann, und fügt hinzu: „Das wertet das ganze Ensemble auf, das von der Arbeit der Ehrenamtlichen lebt.“

Idee im Sommer entstanden

Nach Angaben der Verwaltung sind keine finanziellen Auswirkungen zu erwarten. Wegen der räumlichen Nähe entstehe für das Standesamt kein nennenswerter Mehraufwand. Die Kosten für die Nutzung der Gebäude würden den Brautpaaren vom Heimatverein in Rechnung gestellt. Dieser werde sich auch um die Vorbereitung der Räume kümmern.

Vorsitzender Jürgen Rattay freut sich über den einstimmigen Ratsbeschluss. Die Idee sei im Sommer im Gespräch der Heimatfreunde entstanden. „Anfragen für Eheschließungen haben wir noch nicht. Aber wir werden das jetzt anbieten“, sagt der Barnstorfer. Das Anwesen mit seinen historischen Gebäuden biete verschiedene Möglichkeiten für die Zeremonie und sei im Übrigen auch für Fotoaufnahmen geeignet und gefragt, wie er immer wieder feststelle.

sp

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