Ansprechpartner für Ärzte, Pflegekräfte und Patienten

Novum im Landkreis Diepholz: Ein Manager für jede Klinik

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Vor Ort direkte Ansprechpartner der Geschäftsführung: die neuen Krankenhaus-Manager Rolf Lüers (l.), Sascha Nimz (3.v.l.) und Juliane Schulze (r.) mit Geschäftsführer Uwe Lorenz.

Landkreis Diepholz - Von Anke Seidel. In den Krankenhäusern Bassum, Sulingen und Diepholz gibt es ab sofort direkte Ansprechpartner für Ärzte, Pflegepersonal und andere Beschäftigte sowie Patienten: Jedes Haus verfügt über einen eigenen Klinik-Manager. In Bassum hat Juliane Schulze diese Funktion, in Sulingen Sascha Nimz und in Diepholz Rolf Lüers. Geschäftsführer Uwe Lorenz ist froh über diese neue Struktur und bezeichnet die Klinik-Manager als „verlängerten Arm der Geschäftsführung“.

Deren Arbeit in Eydelstedt ist zurzeit von der geplanten Trennung des Landkreises und der Alexianer geprägt. Landrat Cord Bockhop hatte im Kreistag einen kurzen Sachstandsbericht gegeben (wir berichteten).

Über seine Entscheidung, die Kliniken in Diepholz, Sulingen und Bassum mit einem eigenen Manager stärken zu wollen, hatte Geschäftsführer Lorenz den Aufsichtsrat der Klinikgesellschaft informiert. Dort sei diese Entscheidung begrüßt worden, sagte Lorenz.

Insgesamt 18.049 Patienten behandelt

Die drei Kliniken verfügen insgesamt über 540 Betten sowie rund 1.400 Mitarbeiter. Im vergangenen Jahr waren insgesamt 18.049 Patienten behandelt worden – mehr als im Vorjahr, als es noch 17.700 gewesen waren.

Über 276 Betten verfügt das Bassumer Krankenhaus. Klinik-Managerin Juliane Schulze hatte ihre Funktion bereits im November übernommen. Die 34-Jährige hatte zunächst eine Ausbildung zur Krankenschwester absolviert, dann Pflegemanagement und Gesundheitsökonomie studiert und war zuletzt Referentin der Geschäftsführung am Bremer Krankenhaus Links der Weser.

Der 30-jährige Gesundheitsökonom Sascha Nimz wirkt als Klinik-Manager im Sulinger Krankenhaus, das über 133 Betten verfügt. Er war über seinen Zivildienst zu einer Aufgabe im Krankenhaus Diepholz gekommen – und somit zum IT-Projektmanagement in der Krankenhausverwaltung. Nimz absolvierte sein Studium berufsbegleitend und arbeitet im Verbund der drei bisherigen Alexianer-Kliniken hausübergreifend in der Finanz- und Personalverwaltung. Diesen Bereich unterstützt er weiterhin – zusätzlich zu seiner Aufgabe als Klinik-Manager, die er am 1. März übernommen hatte.

Wie auch Rolf Lüers, der Klinik-Manager am Krankenhaus Diepholz ist. Der 41-Jährige hatte in Lohne eine Ausbildung zum Krankenpfleger absolviert und war nach seiner Bundeswehrzeit an die Klinik Diepholz gewechselt. Er studierte Gesundheitsökonomie und arbeitete acht Jahre lang im Medizincontrolling für den Klinikverbund – hausübergreifend. Auch der Diepholzer Klinik-Manager wird den Verbund in dieser Funktion weiterhin unterstützen.

Grippewelle: Mitarbeiter haben „Hervorragendes“ geleistet

Alle drei Manager sind sich mit Uwe Lorenz einig: Die Mitarbeiter in den drei Krankenhäusern erbringen eine außerordentliche Leistung. Das hätten sie gerade in den vergangenen Wochen und Monaten während der Grippewelle unter Beweis gestellt: „Sie haben Hervorragendes geleistet. Das verdient absolute Hochachtung!“ Denn für ihre erkrankten Kollegen seien andere Mitarbeiter ganz selbstverständlich eingesprungen – und hätten ganz flexibel die Abteilungen gewechselt.

Auch wenn gleichzeitig mehr Patienten in die Kliniken drängten: Einen Aufnahmestopp habe es nicht gegeben und werde es nicht geben, so hieß es. Nur punktuell hätten – bedingt durch erkrankte Mitarbeiter – für intensivpflichtige Patienten keine Behandlungsmöglichkeiten bestanden.

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