Fan-Meile am Rathaus

Fördergemeinschaft Barnstorf gibt Ausblick auf Veranstaltungen

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Das „Barnstorfer Frühlingserwachen“ hat wieder einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Fördergemeinschaft. Als Publikumsmagnet erweist sich seit einigen Jahren der große Flohmarkt in der Bahnhofstraße.

Barnstorf - Von Thomas Speckmann. Wohin die langfristige Reise der Barnstorfer Fördergemeinschaft geht, wollen die Mitglieder in den kommenden Monaten abstecken. Einige Nahziele stehen aber jetzt schon fest: Der Verein will im Oktober sein 40-jähriges Bestehen feiern.

Darüber hinaus gibt es mehrere Veranstaltungen, die sich in den vergangenen Jahren fest etabliert haben und wieder tausende Besucher in den Hunte-Flecken locken sollen.

Bei der Jahreshauptversammlung im Hotel Roshop gab der Vorstand um seinen scheidenden Vorsitzenden Günther Klemm einen Ausblick auf die geplanten Aktivitäten, basierend auf einer insgesamt sehr erfreulichen Rückschau auf ein ereignisreiches Geschäftsjahr, das mit dem Frühlingserwachen eingeläutet wurde und mit der Weihnachtstaler-Aktion einen erfolgreichen Abschluss fand.

Positive Entwicklung des Frühlingserwachens

„Das Frühlingserwachen hat sich über die Jahre hinweg sehr positiv entwickelt“, stellte Vorstandsmitglied Ralf Meyer fest. Der örtliche Einzelhandel profitiere von dem Frühlingsmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag, der schon seit einigen Jahren parallel zu den Gartentagen im Barnstorfer Umwelt-Erlebnis-Zentrum (BUEZ) über die Bühne geht. Zurzeit würden die ersten Gespräche mit den Schaustellern laufen, die sich vom 13. bis 15. April im Ortskern präsentieren wollen.

Eine Neuauflage sollen auch die „Barnstorfer Kartoffeltage“ erfahren, die vom Grundsatz her sehr gut angenommen würden, wie Klemm feststellte. Für die Veranstaltung am 8. und 9. September wünschten sich die Macher allerdings besseres Wetter als im vergangenen Jahr. Beim abendlichen Weinfest seien lediglich 15 Besucher gezählt worden, bedauerte Klemm, der sich auch eine größere Resonanz aus den Reihen der Mitgliedsbetriebe gewünscht hätte.

„Barnstorfer Weihnacht“ litt unter dem Wetter

Auch die „Barnstorfer Weihnacht“ hatte unter dem Wetter gelitten. Mit dem Konzept zeigte sich Beiratsmitglied Rouven Barmbold jedoch sehr zufrieden. Der Markt rund um den Rathaus-Brunnen könne sich zwar nicht mit größeren Städten messen, komme in der kleinen Form aber bei den Bürgern gut an und biete den Vereinen eine willkommene Plattform. Das sei nicht immer nicht so gewesen.

Viele positive Rückmeldungen erhielt die Barnstorfer Fördergemeinschaft von den Teilnehmern der Weihnachtstaler-Aktion. Laut Kassenwart Torsten Krutsch hätten die Mitgliedsbetriebe insgesamt 39.500 Taler an die Kundschaft ausgegeben. Rund 76 Prozent der Taler seien in die Verlosung gegangen. „Das ist Wahnsinn, wenn eine Aktion einen solchen Rücklauf erfährt“, kommentierte Werbefachmann Rouven Barmbold die respektable Quote.

Mit Blick auf das neue Jahr könnte sich der Vorstand vorstellen, neben dem beliebten Gewinnspiel und den etablierten Veranstaltungen auch vier verkaufsoffene Sonntage in Barnstorf anzubieten. Frühlingserwachen, Kartoffeltage und Sankt-Martinstag würden sich ebenso als Termin anbieten wie ein Preissilvester zwischen den Feiertagen. Die Entscheidung müsse der Handel treffen, so Barmbold weiter.

Fan-Meile fester Bestandteil

Im Terminkalender fest verankert ist bereits die Fan-Meile, die zur Fußball-Weltmeisterschaft vom 14. Juni bis 15. Juli auf dem Barnstorfer Rathausplatz über die Bühne gehen soll. Nach Angaben des Vorstands geht der aktuelle Trend dahin, nicht mehr alle Vorrundenspiele zu übertragen, sondern wahrscheinlich nur die Partien mit deutscher Beteiligung sowie die K.o.-Spiele.

„Das ist wieder ein ganz schönes Angebot, das wir für die Bürger aus Barnstorf und Umgebung parat haben“, resümierte der Vorstand um seinen kommissarischen Vorsitzenden Ralf Meyer. Er machte mit Blick auf die Vereinskasse aber auch deutlich, dass es sich um kostenintensive Veranstaltungen handele. Der Aufwand bei Frühlingserwachen, Kartoffeltagen und Weihnacht sei enorm. „Wir machen das nicht für uns, sondern für die Attraktivität des Ortes!“

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