Neun Bewerber aus der Samtgemeinde treten bei Wahl am 9. Juli an / Stimmabgabe auch bei Fahrten möglich

Einzug in Seniorenbeirat ist schon sicher

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Die Kandidaten (v.l.): Wilfried Martin, Carola Lorenz, Gunda Holst, Gisela Schimmel, Heidemarie Albers, Helmut Deike, Alfred Vehlber, Rolf Kammann und Friedhelm Behrens.

Barnstorf - Von Thomas Speckmann. Die Bewerbungsfrist für die Wahl des Seniorenbeirates der Samtgemeinde Barnstorf ist abgelaufen. Neun Männer und Frauen haben sich dazu entschlossen, ihren Hut in den Ring zu werfen. Das Ergebnis steht eigentlich schon jetzt fest, denn bei bis zu neun zur Verfügung stehenden Plätzen haben sämtliche Kandidaten den Einzug ins Gremium so gut wie sicher. Jeder benötigt nur eine Stimme. Doch gewählt wird am 9. Juli trotzdem. Die Mitglieder sollen durch das Votum eine Legitimierung erfahren, betont Wahlleiterin Frauke Brüning.

Bei einem ersten Treffen im Rathaus konnten sich die neun Kandidaten schon einmal beschnuppern. Doch bevor die Teilnehmer in einer Vorstellungsrunde über Arbeit und Ziele sprachen, gab es eine Schweigeminute für Rolf Sandkuhl aus Eydelstedt. Er war am vergangenen Dienstag im Alter von 84 Jahren gestorben. Sandkuhl war zweiter stellvertretender Vorsitzender des Seniorenbeirates und vertrat diesen im Kinder-, Jugend-, Sozial- und Schulausschuss der Samtgemeinde Barnstorf.

Der enge Kontakt zur Politik ist von großer Bedeutung für den Seniorenbeirat, der vor acht Jahren ins Leben gerufen wurde, um die Interessen der älteren Bürger zu vertreten. Vor diesem Hintergrund wurden bereits einige Ideen aus der Bevölkerung aufgegriffen und in die Tat umgesetzt, auch wenn die Resonanz zuweilen nicht den Erwartungen entsprach. „Wir wollen etwas verbessern für die Senioren in der Gemeinde“, unterstrich Vorsitzende Heidemarie Albers, die zum dritten Mal für den Beirat kandidiert.

Auch ihr erster Stellvertreter Rolf Kammann bleibt dem Gremium treu: „Mir macht die Arbeit richtig Spaß“, erklärte er. Neben ihm bewirbt sich der ebenfalls aus Drentwede stammende Alfred Vehlber. Ihm mache es Freude, sich für die Gemeinde einzusetzen und etwas für ältere Menschen zu tun. An seine bisherige Mitgliedschaft möchte auch Friedhelm Behrens aus Rödenbeck anknüpfen. Dies gilt ebenso für Gisela Schimmel, die seit der Gründung des Seniorenbeirates dabei ist und sich weiterhin ehrenamtlich engagieren möchte.

Neben den fünf Stammkräften gibt es vier neue Gesichter. Eines von ihnen ist Wilfried Martin: „Ich möchte etwas für das Gemeinwohl tun in meiner Rentnerzeit“, sagte der frisch gebackene Ruheständler aus Drebber. Mit Gunda Holst hat sich eine weitere Bürgerin aus Drebber für eine Mitarbeit im Gremium begeistern lassen. Interesse an der Seniorenarbeit zeigt auch Carola Lorenz aus Barnstorf. Vierter Neuling im Bunde ist Helmut Deike, der sich insbesondere für die Gemeinde Eydelstedt einbringen möchte.

Bis zur Aufnahme ihrer Arbeit müssen sich zumindest die neuen Bewerber einige Wochen gedulden. Die Wahl findet am Donnerstag, 9. Juli, um 15 Uhr im Rathaus statt. Stimmberechtigt sind alle Bürger ab 60 Jahren aus der Samtgemeinde Barnstorf. Nach Angaben der Verwaltung gibt es 3365 Wahlberechtigte. Bleibt nur zu hoffen, dass die Resonanz besser ausfällt als 2011. Damals beteiligten sich lediglich 60 Bürger, also noch nicht einmal zwei Prozent.

„Wir wollen möglichst viele Senioren ansprechen, damit sie an der Wahl teilnehmen und der Seniorenbeirat an Bekanntheit gewinnt“, kündigte Brüning an. Aus diesem Grund werde es bereits bei den bevorstehenden Fahrten des Seniorenbeirates am 23. und 30. Juni die Möglichkeit für die Teilnehmer geben, einen Stimmzettel in die Wahlurne zu werfen. Außerdem besteht die Gelegenheit zur Briefwahl. Wer am Wahltag nicht ins Rathaus kommen kann, erhält die Unterlagen auf Anfrage von der Verwaltung zugeschickt.

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