Neuer Spielplatz in Barnstorf kommt gut an / Bäume und Bänke fehlen noch

Ein zentraler Treffpunkt für alle Generationen

Papa spielt mit den Kindern und die Oma schaut zu.
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Papa spielt mit den Kindern und die Oma schaut zu.

Barnstorf - Die Igel-Bande braucht einfach nur aus dem Fenster zu schauen und schon schlagen die Kinderherzen höher. Kein Wunder, denn der frisch angelegte Mehrgenerationenspielplatz an der Dr.-Rudolf-Dunger-Straße in Barnstorf ist nur einen Katzensprung von der Kinderkrippe entfernt. Hier können die Kleinen mit ihren Erzieherinnen schaukeln oder erste Kletterversuche unternehmen. Doch nicht nur während der Betreuungszeiten am Vormittag herrscht Betrieb auf der Anlage, auch in den Nachmittags- und Abendstunden zieht es Jung wie Alt auf den zentral gelegenen Platz.

Nach Angaben der Verwaltung hat der Flecken Barnstorf etwa 75000 Euro in den Spielplatz investiert. Er bildet den Abschluss eines umfangreichen Maßnahmenpakets, das in den vergangenen Jahren im zentrumsnahen Sanierungsgebiet umgesetzt wurde. Teilweise finanziert durch Mittel der Städtebauförderung. Dort wo früher ein Landhandel angesiedelt war, befindet sich jetzt die Wohnanlage Buchenhof. Direkt gegenüber die Seniorenresidenz Huntetal und das Mehrgenerationenhaus samt Kinderkrippe.

Mit dem Ausbau der Dr.-Rudolf-Dunger-Straße zur Spielstraße und der Begrünung des nahe gelegenen Regenrückhaltebeckens ist inzwischen auch die nötige Infrastruktur abgeschlossen worden. Das Becken dient zur Oberflächenentwässerung und soll mit seinen Gehwegen und Bänken auch eine Möglichkeit zum Erholen und Verweilen bieten. Ebenso wie der Mehrgenerationenspielplatz, der in der Anfangszeit schon gut frequentiert wird.

Für Marie und Ronja ist die Anlage bereits zu einer festen Anlaufstelle geworden. „Wir treffen uns hier immer“, berichten die Freundinnen. Sie haben es sich gerade in der Spitze des großen Klettergerüstes bequem gemacht. Dort ist Chillen angesagt, ein bisschen plaudern, Beine und Seele baumeln lassen. Das Spielgerät haben die beiden 13-Jährigen schon ausgiebig getestet. Auf dem Platz sei sowohl für kleine als auch größere Kinder etwas dabei, sagen die Mädchen.

„Es ist schön gemacht“ bestätigt Cord Kuhlmann. Der Familienvater aus Dickel stattet seiner Oma einen Besuch in der Seniorenresidenz Huntetal ab. Das schöne Wetter bietet sich für einen Gang zum Spielplatz an. Hier können die beiden Kinder ihrer Ur-Oma zeigen, wie gut sie schon rutschen können.

Dass zwischen den Geräten noch das Unkraut in die Höhe sprießt, stört die Kleinkinder zwar nicht. Doch die Gemeinde verspricht Abhilfe: „Es ist noch ein trauriges Bild. Aber der Platz soll in Kürze angesät werden“, erklärt Fachbereichsleiterin Ingrid Voß. Sie hofft, dass die Besucher dann etwas Rücksicht auf die zarten Grashalme nehmen. Voraussichtlich Ende November sollen zur Verschönerung der Anlage noch Bäume und Hecken gepflanzt werden. Auch die Beete entlang der Straße erhalten noch eine Begrünung. Mit der Errichtung von Bänken sollen Jung und Alt zudem zum Verweilen eingeladen werden.

„Nächstes Jahr im Frühjahr ist alles fertig“, kündigt Verwaltungschef Jürgen Lübbers an. Für ihn war es in dieser Woche eine besondere Freude, auf die neue Anlage hinzuweisen, als eine Delegation der Stadt Diepholz zwecks Einladung zum Großmarkt im Mehrgenerationenhaus einkehrte und dabei einen Blick auf den Spielplatz erhaschte. „Es ist ein Treffpunkt für alle Generationen“, erläutert Lübbers. Alt und Jung könnten sich an diesem Ort begegnen.

sp

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