„Original Huntetaler“ feiern ihr 25-jähriges Bestehen

Musik von der Waterkant bis zum Alpenland

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Mit einem Konzert im BUEZ feierten die „Original Huntetaler“ aus Barnstorf am Sonntag ihr 25-jähriges Bestehen. 

Barnstorf - Fünf der Musiker der „Original Huntetaler“ leben an dem Fluss, der ihrem Namen Pate stand und mit dem sie sich gerne in ihren Liedern identifizieren. Die aktuelle siebenköpfige Band mit Ambition zu volkstümlicher Musik und alpenländischem Outfit hatte ins Barnstorfer Umwelt-Erlebnis-Zentrum (BUEZ) quasi zur „Silberhochtied“ geladen. 25 Jahre „Original Huntetaler“ so hieß der Anlass und Geburtstag, den die Band mit Fans, Gästen und Musikerkollegen unter strahlend blauem Himmel feiern konnte.

Eberhardt Kunst (Gitarre) lebt in Barnstorf an der Hunte, Klaus-Erich Völge (Trompete, Saxophon, Posaune, Klarinette) in Oldenburg am Huntestrom, Peter Hoffmann (Akkordeon) in Drebber am Huntefluss, Ralf Scholz (Saxophon, Trompete, Schlagzeug) in Wildeshausen am Huntelauf und Albert Hack (Schlagzeug, Gitarre) am Dümmer, den die Hunte durchquert. Nur Andreas Rönker (Keyboard, Tuba) aus Steinfeld und Werner Thiele (Keyboard) aus Rastede müssen ein wenig fahren, um an die Ufer des Flusses zu gelangen.

Ein Überraschungsgast

Am Sonntag im BUEZ sahen die sieben Herren „fesch“ aus mit ihren Lederhosen und Karohemden. Das Publikum kam zu Hauf und die Stimmung war von Minute Null ab 11 Uhr zur Matinee da. Die Bänke luden zum Schunkeln ein und nur sieben mussten schwitzen: Die „Original Huntetaler“ unter der schwarz-bedachten Bühne, denn die Gäste saßen im Schatten im Zelt, unter den Bäumen und an lauschigen Plätzchen.

Außerdem hatten sich die Musiker viel vorgenommen: Bis um 16 Uhr sollte das Jubiläumskonzert gehen, doch auch für musikalische und physische Ablösung hatten die Geburtstagskinder gesorgt: Versprochen war dem Publikum ein Überraschungsgast: „Wir haben gehört, dass einige Spieler der Dudelsackapelle „Crest of Gordon“ aus Bremen kommen“, raunte es durch die Reihen. Der Wunschgedanke wurde wahr und das Publikum war begeistert.

Die Bandmitglieder der Huntetaler sind für jeden Scherz bereit: „Selbst die Wikinger hatten schon die Idee, sich Lederhosen anzuziehen“, sagte Bandmitglied Ralf Scholz aus Wildeshausen und kombinierte Lederhose und Wikingerhelm.

Der Band und ihren Fans ist die Musik der „Schürzenjäger“, den „Klostertalern“, Hansi Hinterseer, den „Kastelruther Spatzen“, den „Original Oberkrainern“, den „Südtiroler Spitzbuam“ und den „Amigos“ gemein.

Die erste Musik-CD der „Huntetaler“ mit 14 Titeln zum Nachhören fand Anklang, das erste Lied „Huntetalerland“ beschreibt den Verlauf der Hunte und ihrer Landschaften von Ihrer Quelle bis zur Mündung in die Weser.

So stand der Sonntag im BUEZ nicht im Zeichen von „Saloon“ und „Cantina“, Naturschutz und Weiterbildung, sondern von typischer Musik von der Waterkant bis ins Alpenland. 

sbb

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