Von Kopfschmerzen bis Schüttelfrost

Mitarbeiterinnen der Sozialstation Barnstorf berichten über ihre Corona-Impfung

Die Mitarbeiterinnen der Sozialstation Barnstorf berichten über Nebenwirkungen nach der Corona-Impfung.
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Die Mitarbeiterinnen der Sozialstation Barnstorf berichten über Nebenwirkungen nach der Corona-Impfung.

Barnstorf – Viele Menschen haben Angst vor den Nebenwirkungen der Corona-Impfung, ganz besonders bei dem Vakzin von AstraZeneca. Die Mitarbeiter der Sozialstation Barnstorf erhielten ihre erste Impfung mit dem AstraZeneca-Impfstoff und berichten über die ersten Stunden und Tage danach.

  • Mitarbeiterinnen der Sozialstation Barnstorf konnten freiwillig Erfahrungsberichte zur Corona-Impfung abgeben.
  • Nebenwirkungen in der Altersspanne von 35 bis 61 Jahren beschrieben.
  • Das RKI erklärt, dass Allgemeinreaktionen erwünscht seien.

Pflegedienstleiterin Hiltrud Suing bot ihren Mitarbeiterinnen an, freiwillig über den Ablauf der Impfungen im Impfzentrum Bassum und die Nebenwirkungen, die danach aufgetreten sind, zu berichten. Insgesamt sechs von ihnen gaben handschriftlich einen persönlichen Erfahrungsbericht ab:

Christiane Neddermann (61 Jahre alt)

„Es ging in Bassum zügig voran; innerhalb einer halben Stunde war man durch. Es war nett, dass man sich während der Wartezeit von einer Viertelstunde im Warteraum ein Getränk holen konnte. Es gab auch genügend Parkplätze. Nach der Impfung bekam ich abends gegen 20 Uhr leichte Kopfschmerzen und hatte die nächsten drei Tage Schmerzen im Unterarm, so ähnlich wie ein Muskelkater. Meinem Empfinden nach waren das normale Begleiterscheinungen, wie bei einer anderen Impfung auch.“

Heike Schäfer (52 Jahre alt)

„Von der Impfung selber hat man nichts gespürt. Am folgenden Tag hatte ich Schüttelfrost und Knochenschmerzen, die aber nach einer gut durchgeschlafenen Nacht wieder weg waren. Die Einstichstelle am Arm hat noch ein paar Tage geschmerzt.“

Daniela Hoffmann (36 Jahre alt)

„Nachts fing es mit Schüttelfrost und Kopfschmerzen an. Am nächsten Tag war ich schlapp und sehr müde. Der geimpfte Arm tat an der Einstichstelle weh und war druckempfindlich. Die Schmerzen fühlten sich an wie Muskelkater.“

Hiltrud Suing (54 Jahre alt)

„Ich hatte den Eindruck einer Völkersammlung im Impfzentrum Bassum. Es gab gute Parkmöglichkeiten und war recht gut organisiert. Trotz der Einnahme von Paracetamol bekam ich nach 20 Stunden Gliederschmerzen, Kopfschmerzen und Fieber bis 39 Grad Celsius.“

Charlotte Brüning (45 Jahre alt)

„Die Organisation in Bassum hätte besser sein können. Ich fand, es befanden sich zu viele Menschen auf engem Raum. Etwa neun Stunden nach der Impfung bekam ich Schüttelfrost und Fieber, die ganze Nacht über. Am nächsten Tag hatte ich Knochenschmerzen, Kopfschmerzen und fühlte mich abgeschlagen. Ab dem dritten Tag wurde es besser. Die Einstichstelle war nach fünf Tagen nicht mehr schmerzhaft.“

Jennifer Kießling (35 Jahre alt)

„Nach der Impfung ging es mir sehr gut. Nach etwa vier Stunden merkte ich, dass ich müde wurde, mehr aber nicht. Die Nacht über konnte ich gut schlafen. Als ich am nächsten Morgen aufstehen wollte, ging es nicht. Ich fühlte mich wie von einem Auto überfahren, mir tat jeder einzelne Knochen weh. Ich konnte mich kaum auf den Beinen halten und war einfach fix und fertig. Der Kopf fühlte sich an, als ob er platzt. Fieber hatte ich nicht. Am darauffolgenden Morgen bin ich aufgestanden und es war alles weg. Der Arm tat noch etwas weh, aber es war, als ob nie etwas gewesen wäre.“

Impfreaktionen

Das Robert-Koch-Institut (RKI) schreibt zum Thema Impfreaktionen: „Typische Beschwerden nach einer Impfung sind Rötung, Schwellungen und Schmerzen an der Impfstelle, auch Allgemeinreaktionen wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und Unwohlsein sind möglich. Diese Reaktionen sind Ausdruck der erwünschten Auseinandersetzung des Immunsystems mit dem Impfstoff und klingen in der Regel nach wenigen Tagen komplett ab. Angaben zu Art und Häufigkeit der sogenannten unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW) finden sich in der Fachinformation des jeweiligen Impfstoffs.“

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