Kreisverbandsfest der Kyffhäuser am 26. September in Drentwede

„Wir haben einiges auf die Beine gestellt“

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Im Gasthaus Schütte in Drentwede hielt der Kyffhäuser-Kreisverband Altkreis Diepholz am Mittwochabend seine zweite diesjährige Delegiertentagung ab. Dabei ging es vor allem um das bevorstehende Verbandsfest.

Drentwede - Die Kyffhäuser-Kameradschaft Drentwede richtet am Sonnabend, 26. September, das traditionelle Kreisverbandsfest aus. „Wir haben einiges auf die Beine gestellt,“ machte der Vorsitzende der gastgebenden Kameradschaft , Hartmut Abeling, die rund 40 Teilnehmer an Delegiertentagung am Mittwochabend im Gasthaus Schütte in Drentwede neugierig. Er hoffe, dass die Mühen durch einen guten Besuch der sechs dem Kreisverband Altkreis Diepholz angehörenden Kameradschaften belohnt würden, auch die Bevölkerung regen Anteil an der Veranstaltung nehme und natürlich auch Petrus mitspiele.

Der Ablauf sieht vor, dass die Kameradschaften bis 13.30 Uhr am Friedhof eintreffen, wo um 13.45 Uhr in gewohnt feierlichem Rahmen – mit Ehrenwache und Trompeter – am Ehrenmal ein Kranz niedergelegt wird.

Beim Umzug durch den Ort mit Ziel Gasthaus Schütte sorgt der Spielmannszug Scharrendorf für den rechten Gleichschritt. Die Ortsfeuerwehr Drentwede kümmert sich um die Zug-Sicherung, und wer nicht so gut zu Fuß ist, dem kann auch durch Fahrgelegenheiten geholfen werden.

Nach der Ankunft im Gasthaus Schütte nimmt Erwin Quante die Begrüßung vor. Nach Grußworten, Ehrungen, Übergabe des Klare-Wanderpokals und der Proklamation des neuen Kreiskönigs übernimmt DJ Holger bei der Kaffeetafel (und auch danach) das Kommando. „Lohnt sich echt!“ machte Abeling den Kauf von Losen bei der mit 300 Preisen sehr gut bestückten Tombola schmackhaft. „Das Fest wird gut, reibungslos und mit viel Vergnügen über die Bühne gehen,“ ist sich der Vorsitzende sicher.

In dieselbe Kerbe schlug auch Drentwedes Bürgermeister (und Kyffhäuser) Theo Amelung in seinem Grußwort für die Bürger seiner Gemeinde sowie von Rat und Verwaltung. Er freue sich, dass das Verbandsfest wieder in Drentwede stattfinde. Ein junger Vorstand, ein guter Festwirt und ein rühriger und ideenreicher Festausschuss seien Garanten für das Gelingen dieses Festes. „Ich weiß, dass das alles klappt!“

Der Vorsitzende des Kyffhäuser-Kreisverbandes Altkreis Diepholz, Erwin Quante, Sankt Hülfe, hatte zu der Delegiertentagung neben Theo Amelung den Ehrenkreisvorsitzenden und stellvertretenden Landesverbandsvorsitzenden Karl-Heinz Seißenschmidt, Barver, Kreiskönig (und Kreisschießwart) Henry Wowerat, Drentwede, den Drentweder Kyffhäuser-König Ralf Schwarze sowie die Delegierten der Kameradschaften Barver, Cornau, Donstorf-Dörpel, Drentwede und Sankt Hülfe/Heede begrüßt. Die Kameradschaft Eydelstedt-Wohlstreck glänzte durch Abwesenheit.

Kreisgeschäftsführerin Silke Husmann, Drebber, erinnerte an die erste diesjährige Delegiertentagung in Dörpel und gab einen Einblick in die Finanzen. Sie appellierte eindringlich an die Kameradschaften, den Kreisbeitrag vor der ersten Delegiertagung zu überweisen. Auf die Notwendigkeit wies auch Erwin Quante hin, attestierte Husmann aber zuvor: „Du hast gut gewirtschaftet.“

Kreisschießwart Henry Wowerat berichtete von einer guten Beteiligung an den Schießen.

Eine in der Versammlung geplante Ehrung fiel wegen Abwesenheit des Kameraden aus. Sie soll beim Verbandsfest nachgeholt werden.

Das Verbandsfest 2016 hat sich die Kameradschaft Sankt Hülfe/Heede „an Land gezogen“. Anlass ist ihr 130-jähriges Bestehen. Das Fest findet, so Wilhelm Wiechering, am 24. September bei Castendieck statt. Ein Festausschuss werde sich in Kürze formieren.

Wiechering übte heftige Kritik an dem so genannten Nord-Süd-Vergleichsschießen. Seine Kameradschaft habe sich bei der Ausrichtung viel Mühe gegeben. „War aber ein Reinfall. So kann das nicht weiter laufen.“

Erwin Quante schnitt zum Ende der Tagung noch ein „heikles Thema“ an. Der Kyffhäuser-Bundesverband plane eine Beitragserhöhung. Sie belaufe sich bei Männern auf sechs Euro im Jahr. Der Landesverband Niedersachsen habe signalisiert, sich gegen die Erhöhung auszusprechen. Karl-Heinz Seißenschmidt, ja stellvertretender Landesvorsitzender, hielt mit der Kritik an den Plänen nicht hinter dem Berg zurück: „Die da oben spielen wilde Sau“, schimpfte er. Man müsse dagegen steuern.

Die traditionelle „Sammlung für einen karitativen Zweck“ brachte 109,11 Euro. Ds Geld bekommt dieses Mal die ev.-luth. Integrative Kindertagsstätte „Arche Noah“ in Drentwede.

Vorsitzender Erwin Quante rief am Schluss der Tagung seine Kameradinnen und Kameraden auf, für den Kyffhäuser-Kreisverband zu werben. Die nächste Delegiertagung ist am 9. März wieder bei Schütte in Drentwede.

rdu

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