Kinder stürmen die Bühne

Buntes Programm beim  Seniorennachmittag in Eydelstedt

Annähernd 100 Senioren ließen sich am Sonntagnachmittag im Landgasthof Kolshorn verwöhnen. Die männlichen Ratsmitglieder waren „verdonnert“ worden, frischen Kaffee einzuschenken.

Eydelstedt - Von Hartmut Weber-Bockhop. Am 2. Adventssonntag hatte der Rat der Gemeinde Eydelstedt um Bürgermeister Friedrich Bokelmann zum traditionellen Seniorennachmittag in den Landgasthof Kolshorn eingeladen – und annähernd 100 Besucher strömten in den festlich dekorierten Saal. Neben der Kaffeetafel wartete ein buntes musikalisches Programm, das keine Langeweile aufkommen ließ.

In einer kleinen Andacht beschäftigte sich Pastorin Ilka Strehlow mit dem Thema Stroh und stellte dazu eingangs die Frage: „Hat jemand von den Anwesenden jemals auf Strohsäcken geschlafen?“. Die Pastorin sah einige Hände in die Höhe schnellen und spannte den Bogen zur Krippe in Bethlehem, wo das Christkind in Windeln gewickelt im Stroh lag.

Den ersten Teil des musikalischen Programms gestalteten die Flötengruppe um Dorothee Johanna Noß, die „Macht hoch die Tür“ und andere Stücke vortrugen. Dann stürmte eine aufgeregte Rasselbande die Bühne. Die Gruppe der Kindertagesstätte Dörpel hatte mit ihrer Leiterin Elke Bufe einen abwechslungsreichen Vortrag ausgearbeitet, wobei ein kleiner Nikolaus durch die Reihen flitzte. 

Beim Lied „Brumm – brumm“ hätten zwei kleine Traktorfahrer fast einen Crash auf der Bühne verursacht. Das Gedicht „Advent“ kam vielstimmig daher. Alles mit soviel Enthusiasmus vorgetragen, dass Elke Bufe sich nicht die Bemerkung verkneifen konnte: „Wer das nicht mitgekriegt hat, dessen Hörgerät ist kaputt“.

Zuhörer sparten nicht mit Applaus

Den musikalischen Abschluss setzte der Chor der Grundschule Eydelstedt unter Leitung von Juliane Marx, die auch die Lieder mit ihrer Gitarre begleitete. Weiß gekleidete Sternsinger trugen „Ehre sei Gott in der Höhe“ vor. Die Zuhörer sparten nicht mit Applaus. An der Kaffeetafel blieb Zeit für angeregte Gespräche.

Das reichhaltige Kuchenbüfett wurde wie gewohnt gratis angeboten. Dafür sorgten nach gutem Brauch die Ratsmitglieder und ihre Partner. Bei 20 unterschiedlichen Torten und Gebäcksorten fiel die Auswahl schwer. Die Ratsfrauen halfen dabei, den Kuchen unfallfrei auf dem Teller zu platzieren. Unterdessen waren die Männer damit beschäftigt, an den Tischen Kaffee auszuschenken.

Bevor die Schlacht am Büfett begann, hatte Bokelmann in seiner Begrüßung darauf hingewiesen, dass viele fleißige Hände Schokoladen-Weihnachtsmänner auf Schaschlik-Spieße gesteckt hatten, die auf den Tischen standen und von den Gästen als Erinnerung mitgenommen werden durften.

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