Treffen alle zwei Wochen

Kegelclub „Hau Ruck“ feiert 50-jähriges Bestehen

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Der Kegelclub „Hau Ruck“ feiert sein 50-jähriges Bestehen. Die vier festen Mitglieder spielen regelmäßig mit bis zu neun Gastkeglern.

Eydelstedt - Der Kegelclub „Hau Ruck“ feiert am kommenden Freitag seinen 50. Geburtstag. Diesen besonderen Tag möchten die derzeitigen Mitglieder um den Ersten Vorsitzenden Martin Beimbrink mit ihren Gästen groß feiern.

„Aktuell haben wir nur vier feste Mitglieder, aber es kommen jedes Mal rund neun Gastkegler dazu“, erläutert Schriftführer und Kassenwart Helmut Meyer. Diese beständigen hauptsächlich aus Familienmitgliedern und aus dem Freundeskreis.

Am 10. November 1967 gründeten Günter Bischoff, Horst Fehner, Heinz Kolshorn, Ludwig Sammann sowie Wilhelm Schneider und Heinz Tifkemeier den Kegelclub. Damals noch auf der Bohlenbahn auf dem Kolshorner Saal. „Da mussten die Kegel noch per Hand aufgestellt werden“, erinnert sich Beimbrink. Leider seien vier Gründungsmitglieder bereits verstorben, Fehner und Sammann kegeln schon lange nicht mehr. „Aber es war immer ein reges Kommen und Gehen im Verein“, so der Erste Vorsitzende.

In Neu Eydelstedt aktiv

Zur Chronik können Meyer und Beimbrink sagen, dass von der Gründung bis 1978 die alte Bohlenbahn als Treffpunkt galt, danach gab es bei Kolshorn in Eydelstedt eine ganz neue Scherenbahn. Als das Gasthaus seine Türen schloss, mussten sich der Kegelclub „Hau Ruck“ eine neue Bleibe suchen. Die fanden sie im Gasthaus von Werner Vogelsang in Neu Eydelstedt. 

„Wir sind hier sofort gut aufgenommen worden“, freut sich Beimbrink. Seitdem treffen sich die Kegelfreunde alle zwei Wochen freitags um 18 Uhr, um für zwei Stunden dem gemeinsamen Hobby nachzugehen. Verwöhnen lassen sie sich mit kleinen Snacks und kühlen Getränken. „Das gehört bei uns dazu“, sind sich alle einig.

Drei Generationen aktiv

Strafgelder gibt es auch, nämlich fünf Cent für jeden Pudel und jede Neun sowie 2,50 Euro, wenn es heißt „Achtung König!“. Das ist laut Meyer der Fall, wenn nur der Kegel in der Mitte stehen bleibt. Das Geld wird in gemeinsame Ausflüge investiert. Wie Kohl- und Fahrradtouren, Grillabende und das beliebte Weihnachtskegeln. 

Die Mitglieder beziehungsweise Gäste sind zwischen 19 und 76 Jahre alt. Also drei Generationen. Spaß haben sie alle und kaum einer nimmt sich an den Freitagabenden etwas anderes vor. Am 10. November wollen es sich die Geburtstagskinder mit einer würdigen Feier gut gehen lassen. „Ist ja eher selten, dass ein Kegelclub so lange besteht“, ist sich Meyer sicher. Na dann: gut Holz!

sn

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