Karsten Brokering führt Teilnehmergemeinschaft in Düste / Wegebau ab 2017

Flurbereinigung nimmt Form an

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Vertreter der Teilnehmergemeinschaft und des Amtes für regionale Landesentwicklung Leine-Weser Behörde berieten am Mittwochabend über die weitere Vorgehensweise (v.l.): Heinrich Dammeier, Christian Schönfelder, Friedrich Rethwisch, Karsten Brokering, Friedrich-Wilhelm Abeling, Reinhard Möller, Karl-Heinz Schütte, Jörg Herkamp, Ulrich Rechtermann und Thomas Baalmann.

Düste - Knapp einen Monat nach der offiziellen Einleitung des Flurbereinigungsverfahrens für die Gemarkung Düste wurde ein weiterer Schritt zur Umsetzung der Pläne getan. Auf Einladung des Amtes für regionale Landesentwicklung Leine-Weser in Sulingen wählte die Teilnehmergemeinschaft ihren Vorstand. Dazu hatte sich am Mittwochabend knapp die Hälfte der rund 70 Grundstückseigentümer aus dem Verfahrensgebiet im Landgasthof Kolshorn in Eydelstedt versammelt.

In den ordentlichen Vorstand wurden Karsten Brokering, Friedrich-Wilhelm Abeling und Jörg Herkamp gewählt. Als Stellvertreter stellten sich Friedrich Rethwisch, Reinhard Möller und Ulrich Rechtermann zur Verfügung. Bei der ersten Vorstandssitzung, die im Anschluss an die Versammlung stattfand, wurde Karsten Brokering zum Vorsitzenden gewählt. Sein Stellvertreter ist Friedrich-Wilhelm Abeling.

Neben der Besetzung des Vorstands entschlossen sich die Beteiligten dazu, dem Verband der Teilnehmergemeinschaften beizutreten. Deren Geschäftsführer Karl-Heinz Schütte hatte zuvor die Bedeutung des Dienstleisters hervorgehoben, der den Akteuren vor Ort bei Verwaltungsaufgaben, zum Beispiel die Beantragung von Fördermitteln, zur Verfügung steht.

Wie bereits berichtet, belaufen sich die Ausführungskosten für die Flurbereinigung in Düste auf rund 1,5 Millionen Euro. 75 Prozent werden durch Zuschüsse von Bund, Land und Europäischer Union abgedeckt, 25 Prozent durch Eigenleistung vor Ort, sprich durch die Teilnehmergemeinschaft und die Gemeinde Eydelstedt. Das Verfahrensgebiet umfasst rund 1100 Hektar.

Das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser werde nun zunächst das vorliegende Konzept mit den Trägern öffentlicher Belange abstimmen, erklärte Dezernatsleiter Christian Schönfelder auf Anfrage. Anschließend werde gemeinsam mit dem Vorstand der Teilnehmergemeinschaft der Plan ausgearbeitet, der die Grundlage für die späteren Maßnahmen bildet. Der Wegebau könne voraussichtlich im Frühjahr 2017 beginnen. Gleichzeitig würden die Pläne zur Renaturierung der Wagenfelder Aue vertieft. Im Hinblick auf Flächentausch soll zudem die Wertermittlung der Grundstücke erfolgen.

sp

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