Huntebrücke am Wehr in Dreeke: Bauarbeiten im Zeitplan / Kreisstraße 51 weiterhin gesperrt

Mit „Kappe“ für neuen Radweg

Nach Abriss der alten Huntebrücke im Verlauf der Kreisstraße 51 zwischen Dreeke und Düste entsteht derzeit das Nachfolgebauwerk. Die Straßenverbindung ist daher noch bis Dezember gesperrt. Foto: Jansen

Dreeke – Eine provisorische Fußgängerbrücke ist derzeit die einzige direkte Verbindung zwischen Dreeke und Düste über die Hunte. Aber nur „Befugte“ – also am Bau Beteiligte – dürfen die hölzerne, auf einem Ponton gelagerte Überquerung des Fließgewässers im Baustellenbereich nutzen. Für jedermann wird die neue Huntebrücke im Verlauf der Kreisstraße 51 da sein, die derzeit gebaut wird. Diese Straßenverbindung zwischen Dreeke und Düste (Eydelstedt) ist noch bis Dezember gesperrt beziehungsweise nicht vorhanden. Dann soll die neue Brücke fertig sein.

Die alte, marode Brücke, die um 1960 entstanden war, ist schon mithilfe eines 60-Tonnen-Spezialbaggers abgerissen worden. „Wir liegen im Zeitplan“, sagt Polier Timo Westphal über den Bau der neuen Brücke. Das erste Widerlager auf der Dreeker Seite ist fertig, das zweite auf der gegenüberliegenden Seite der Hunte entsteht in diesen Tagen. Probleme habe es durch den hohen Wasserstand der Hunte nach den regenreichen Wochen zuvor gegeben. Aber die auf Brückenbau spezialisierte Firma aus Meppen habe trotzdem weiterarbeiten können.

Der Brückenüberbau wird seitlich mit „Kappen“ versehen. Eine schmale „Kappe“ auf der nordöstlichen Seite dient als nichtöffentlicher Weg für Wartungsarbeiten, eine zweite „Kappe“ auf der südwestlichen Seite bietet Platz für einen Radweg, den der Landkreis Diepholz – wie an allen Kreisstraßen – bauen will. In den nächsten fünf Jahren werde es an der K 51 zwischen Dreeke und Düste aber wohl noch keinen Radweg geben, so Jens Meretzki, Sachgebietsleiter Brückenbau bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Nienburg. Diese Behörde hat den Brückenbau im Auftrag des Landkreises Diepholz übernommen. 1,35 Millionen Euro werden in das neue Bauwerk investiert. Die alte Brücke war für den heutigen Verkehr zu schwach konzipiert und in schlechtem Zustand.

Die neue Brücke mit einer Spannweite von 28 Metern liegt nur auf den Widerlagern an den Ufern auf, die alte war nicht freitragend und hatte das Wehr in der Mitte als Stütze. Ursprünglich war geplant, dieses Wehr gleichzeitig mit den Brückenbau zu sanieren und insbesondere für Fische durchlässig zu machen. Doch das für Wehre zuständige NLWKN (Niedersächsisches Landesamt für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) in Cloppenburg hält eine Trennung der Arbeiten für sinnvoller, da es so nicht zu gegenseitigen Behinderungen kommt. Das Wehr wird nun voraussichtlich im nächsten Jahr erneuert und danach ähnlich wie das in Cornau aussehen.

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